Kapitalismus und bäuerliche Landwirtschaft
(Neo-liberal oder öko-sozial)

Das 20. Jahrhundert hat eine industriemäßige Landwirtschaft hervorgebracht.
Diese Form der Landbewirtschaftung ist zerstörerisch und ressourcenzehrend,
kurz: nicht zukunftsfähig. Ein radikaler Wandel, d.h. die Abkehr vom
unbegrenzten Wachstum, weltweiten Freihandel und kritiklosen
Technikeinsatz, ist daher unumgänglich.

Von Alfred Haiger



Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Alfred Haiger, 1937 als Bauernsohn in Gröbming (Steiermark) geboren, Studium der Landwirtschaft in Wien, Stuttgart und Edinburgh, seit 1975 Professor für Tierzucht und Vorstand des Instituts für
Nutztierwissenschaften an der Universität für Bodenkultur
in Wien.

Forschungsschwerpunkte:

Kreuzungszucht beim Schwein, Rassenvergleiche beim Rind, Hochleistungskühe ohne Kraftfutter, Lebensleistungszucht, Mutterkuhhaltung,

Publikationen:
"Biometrische Methoden in der Tierproduktion“ (1966), "Naturgemäße Viehwirtschaft“ (1988).

Grundeinstellung
(seit 1973): gegen den Größenwahn in Wirtschaft, Politik und Tierzucht

     Zur Situation: In den letzten fünfzig Jahren hat sich am Prinzip der Landbewirtschaftung mehr geändert als in Jahrhunderten zuvor. Die bäuerliche (humusmehrende) Kreislaufwirtschaft wurde von der industriemäßigen (humuszehrenden) Landwirtschaft zurückgedrängt bzw. abgelöst. Das führte in den westlichen Industriestaaten zu enormen Nahrungsmittelüberschüssen, die den Eindruck erwecken könnten - und viele glauben es auch tatsächlich -, daß unser derzeitiges Landbewirtschaftungssystem äußerst effektiv und rational sei. In Wirklichkeit "basiert die moderne Landwirtschaft weitgehend auf reichlich verfügbarem billigem Erdöl und eignet sich gewiß nicht für alle Zukunft" (SCHUMACHER 1980). Global gesehen verbraucht rund 1/4 der Weltbevölkerung in den Industriestaaten knapp 3/4 der Energie- und Rohstoffvorräte unserer Erde. Das hat in der Landwirtschaft dazu geführt, daß die "Weltagrarmärkte zu Abraumhalden geworden sind, auf denen die reichen Industrieländer mit hohen Subventionen ihre Überschüsse abladen und anderen Ländern aufzwingen" (WEINSCHENK 1990).

Durch die völlig falsche Agrar- bzw. Wirtschaftspolitik, die auf den weltweiten Freihandel setzt und durch den "EU-Anschluß" eine dramatische Verschärfung erfahren hat, werden sowohl die Entwicklungsländer als auch die westlichen Industriestaaten langfristig geschädigt (DALY 1994). Erstere durch die enormen Futterexporte (allein die 12 EG-Staaten haben 1990 fast 30 Mio t Futtermittel aus Entwicklungsländern importiert), was großteils den Anbau von Grundnahrungsmitteln für die dortige Bevölkerung verdrängt,
und in den Industriestaaten erfordert der ruinöse Preisverfall auf den Weltagrarmärkten immer größere Budgetanteile für die Lagerung und den Export von Überschüssen bzw. Flächenprämien als Preisausgleich. Die Einkommen der Bauern selbst kommen dadurch in beiden Staatengruppen unter starken Druck, sodaß die Landflucht zunimmt und die Ballungszentren wie "Krebsgeschwüre" wachsen.

 

Die Politik der "billigen Nahrungsmittel" verursacht enorme ökologische Schäden

Diese Politik der "billigen Nahrungsmittel" durch Einführung industrieller Produktionsmethoden in der Landwirtschaft (Spezialisierung, Intensivierung und Rationalisierung) hat aber auch gravierende ökologische Schäden verursacht. Die Vervielfachung des Dünge- und Spritzmitteleinsatzes hat schwerwiegende Grundwasserbelastungen zur Folge gehabt. Die Verarmung der Fruchtfolgen bis zur Monokultur und der Einsatz überschwerer Traktoren und Maschinen haben zu argen Bodenverdichtungen und großflächigen Abschwemmungen (Erosionen) geführt. In den intensiv wirtschaftenden, stark spezialisierten Tierhaltungsbetrieben mit hohen Bestandesdichten (Tiere je Boden- bzw. Stallfläche), aufwendiger Haltungstechnik und maximalen Leistungsanforderungen kommt es zu steigenden Ausfällen, erhöhter Krankheitsanfälligkeit und in der Folge zu vermehrtem Medikamenteneinsatz. Schließlich kann nicht übersehen werden, daß die industriemäßige Landbewirtschaftung auch zu einer starken "Ausräumung" der in Jahrhunderten gewachsenen Kulturlandschaft geführt hat, deren Erholungswert völlig verloren gegangen ist.
Die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU schafft zwar Arbeitsplätze und
Gewinne für Industrie und Handel mit Dünge-, Spritz- und Futtermitteln, Maschinen, Stalleinrichtungen, Saatgut und Zuchttieren etc., sie berücksichtigt aber den Boden nicht als "lebenden Organismus", das trinkbare Grundwasser nicht als unverzichtbare Voraussetzung menschlichen Lebens und das landwirtschaftliche Nutztier nicht als Geschöpf mit einem Recht auf artgemäße Haltung (rechtlich gelten Tiere in den meisten EU-Staaten auch heute noch als Sache). In letzter Konsequenz führt dieses lebensverachtende Denken zu folgender Aussage eines führenden EG-Bürokraten (THIEDE 1975): "Ob unsere Nahrung auf dem Felde gewachsen, vom Tier erzeugt oder durch eine technische Fabrik synthetisch gewonnen wird, ist ernährungsphysiologisch unerheblich, ....falls sie nur alle erforderlichen Nährstoffe enthält."

 

 

 

Die Ursachen
der Fehlentwicklung: Materialismus,
Liberalismus und kritikloser Technikeinsatz


KAPITALISMUS
- Neo-liberal gegen Öko-sozial
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     Um diese langfristig katastrophalen Entwicklungen zu verstehen und eine wirksame Gegenstrategie entwickeln zu können, müssen wir uns mit deren Ursachen beschäftigen. Die drei wichtigsten Triebfedern, die den "zwiespältigen" Zustand unserer Erde bewirkt haben, sind geisteswissenschaftlich im Materialismus, volkswirtschaftlich im Liberalismus und produktionstechnisch im kritiklosen Technikeinsatz zu sehen. Während diese Ursachen mit ihren Wurzeln etwa 200 Jahre zurückreichen und europäischen Ursprungs sind, ist in den letzten 50 Jahren weltweit auch das enorme Bevölkerungswachstum verschärfend dazu gekommen.

 

 

 

Die Anhäufung von Geld und Macht sind die Ziele des Materialismus

Der Materialismus ist jene Weltanschauung, die in der Anhäufung von Geld und Macht den höchsten Sinn menschlichen Daseins erkennt, sodaß Werte wie Bescheidenheit, Nächstenliebe oder Ehrfurcht vor dem Leben zur Erreichung des ersten Zieles nur hinderlich sind. Wie tief verwurzelt inzwischen materialistisches Gedankengut im Alltag ist, erkennt man an Redewendungen wie: "der Mann ist fünf Millionen wert" oder wenn z.B. von Tier-, Patienten- bzw. Schülermaterial gesprochen wird. Der Materialismus wurde in unserem Jahrhundert in zwei Varianten realisiert. Im östlichen kollektiven Materialismus mit der zentralen Planwirtschaft und im westlichen liberalen Materialismus mit der freien Marktwirtschaft als Lenkungsinstrument. Nachdem der Kommunismus offensichtlich die kurzlebigere Variante war, meint der Kapitalismus westlicher Prägung, er sei die richtige Antwort zur Lösung der europäischen, aber auch der weltweiten Probleme. Diese Einschätzung wird sich aber als tödlicher Irrtum erweisen, wenn es nicht gelingt, eine radikale Kurskorrektur (ja kopernikanische Wende) zu vollbringen. Das wird allerdings nicht leicht sein, denn das bestehende Wirtschaftssystem sorgt einerseits dafür, daß auf Kosten der Natur und des "kleinen Mannes" immer mehr Geld und Macht in immer weniger Händen (Kapitalisten) konzentriert wird. Andererseits sorgen prozentuale Gehaltserhöhungen dafür, daß auch ein auserwählter Kreis der unselbständig Erwerbstätigen (Top-Manager, gefügige Politiker, systemkonforme Wirtschaftswissenschafter) dem Kapitalismus in Ergebenheit dienen.

 

Bescheidenheit und Selbsteinschränkung werden nicht als Freiheitsgewinn gesehen

Der Psychoanalytiker E. FROMM (1979) hat die Situation in seinem Buch "Haben oder Sein", in dem er sich mit den seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft auseinandersetzt, wie folgt zusammengefaßt: "In einer Gesellschaft, in der das oberste Ziel ist, zu haben und immer mehr zu haben,... wie kann es da eine Alternative zwischen Haben und Sein geben? Es scheint im Gegenteil so, als bestehe das eigentliche Wesen des Seins im Haben, so daß nichts ist, wer nichts hat". In diese Geisteshaltung paßt auch der Werbespruch: "Man kann nie genug Schuhe haben" (die Schuhe können durch beliebige andere Dinge ersetzt werden). In einem solchen Konsumklima wird eine gewisse Selbstbeschränkung nicht als Freiheitsgewinn empfunden, sondern als religiöser Wahn bezeichnet oder schlicht als Dummheit abgetan.

 

 

 

Ein Prinzip des
Liberalismus ist das in Wirtschaftsangelegenheiten unbeschränkte Individuum

Seit Beginn des Industriezeitalters wird vom Begründer der kapitalistisch- liberalen Marktwirtschaftslehre, Adam SMITH (1776), in seinem grundlegenden Werk "Die Ursache des Reichtums der Nationen" im weltweiten Freihandel gesehen, damit war rückwirkend auch der Kolonialismus gerechtfertigt. Er vertritt darin die Auffassung, daß jeder Wirtschaftstreibende - im moralisch vertretbaren Rahmen - nur zu seinem eigenen Vorteil zu handeln brauche, dann wäre die Harmonie der Gesamtwirtschaft wie durch eine "unsichtbare (invisible) Hand" gewährleistet. Diese These ist dann zum Dogma des Wirtschaftsliberalismus geworden. Sehr bald ist aber offensichtlich geworden, daß die "unsichtbare Hand" vom Egoismus geleitet wird und nicht von der Nächstenliebe (Kinderarbeit, Arbeitslosigkeit etc.). Erst 100 Jahre Arbeiterbewegung mit blutigen Auseinandersetzungen haben zu einem gewissen Wohlstand des ganzen Volkes geführt. In den letzten 20 Jahren ist einer wachsenden Zahl von Menschen (Ökologiebewegung) auch bewußt geworden, daß die "unsichtbare Hand" in Form der freien Marktwirtschaft von Naturgesetzen und Kreislaufwirtschaft "keine Ahnung" hat. Nachdem die Natur aber keine Kriege führt, sondern dem Menschen dient bis zum "Umfallen", müssen die "Krieger" abgerüstet werden. Statt einer gewinnmaximierenden Welthandelswirtschaft (GATT/ WTO) brauchen wir eine kleinräumige öko-soziale Marktwirtschaft, in der mit Naturzerstörung nichts zu verdienen ist (Beispiel: Der Stickstoff aus dem Sack müßte teurer sein als der von den Knöllchenbakterien; heute ist er billiger, weil russisches Erdgas für die Stickstoff-Fabrik auf 1/3 des üblichen Marktpreises herabgestützt wird, was mit eine Ursache für erhöhte Nitratwerte im Trinkwasser ist).

 

 

Die offizielle Wirtschaftspolitik geht von unendlichen Rohstoff- und Energievorräten aus

Ein anderer grundlegender Irrtum ist der Glaube an ein unbegrenztes Wachstum auf einer begrenzten Welt. Obwohl dieses Postulat vom "gesunden Hausverstand" und von wissenschaftlichen Studien über die Grenzen des Wachstums (z.B. MEADOWS 1972) als falsch erkannt worden ist, tut die praktische Wirtschaftspolitik so, als gäbe es auf unserer Erde unendliche Rohstoff- und Energievorräte und ebenso unbegrenzte Möglichkeiten der Mülldeponierung für alle Zeit. Der Atomphysiker W. WILD (1990), langjähriger Präsident der Technischen Universität München, sieht es, stellvertretend für viele gleichgesinnte Wissenschafter, nur als eine technische Frage an, wenn er meint: "Wir müssen uns nur vom Kleinmut und Pessimismus der grün-alternativen Bewegung frei machen und das Vertrauen in die ("etablierte") Wissenschaft und Technik zurückgewinnen", dann wären alle Probleme gelöst. In der Natur gibt es aber keine Einbahnstraßen im Sinne eines technischen Prozesses: Rohstoffe + Energie = Produktion ® Transport ® Konsumation ® Müll. Hingegen entsteht in Form eines Kreislaufes (Recycling) mit möglichst kurzen Transportwegen kein naturbelastender Müll, sondern ein wiederverwertbarer Rohstoff, der mittels erneuerbarer Energie nach einem schadstofffreien Umwandlungsprozeß wieder konsumiert werden kann (Regionalität statt Globalisierung).

 

 

Das Bruttoinlandsprodukt
als fragwürdige Größe

Schließlich ist als eine weitere wesentliche Ursache für die lebensbedrohende Entwicklung das Maß des Wohlstandes, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bzw. seine Berechnung, anzuführen. Der zahlenmäßige Wert ist in allen westlichen Industriestaaten seit dem zweiten Weltkrieg (mit kurzfristigen Rückschlägen) ständig gestiegen. Aus dieser Tatsache wird von den maßgebenden Wirtschaftskapitänen, Politikern und Volkswirtschaftsprofessoren unwidersprochen der Schluß gezogen, daß wir auf dem besten Weg sind und ständig wohlhabender werden, obwohl die Energie- und Rohstoffreserven schrumpfen, die Staatsverschuldung rapid steigt und die Umweltschäden weltweit ein katastrophales Ausmaß erreicht haben.
Um sich selbst ein Bild machen zu können, wie wenig das BIP öko-soziale Gesichtspunkte berücksichtigt, muß auf die Art und Weise seiner Berechnung eingegangen werden. Definitionsgemäß ist es die Summe aller zu Marktpreisen bewerteten Güter und Dienstleistungen, die eine Volkswirtschaft in einem Jahr erbringt. Die Wachstumsrate ergibt sich aus dem Vergleich des Bruttoinlandsproduktes eines Jahres mit dem des Vorjahres. Zweifellos ist das Bruttoinlandsprodukt ein gewisser Gradmesser für die Produktionskraft einer Wirtschaft und die Wachstumsrate ein Hinweis auf dessen jährliche Steigerung. Nachdenklich muß es aber stimmen, wenn man weiß, daß in die Berechnung weder der Bestand des Volksvermögens, noch die Dauerhaftigkeit der erzeugten Güter eingeht und die Vorratsminderung nicht regenerierbarer Rohstoffe keine Berücksichtigung findet. Auch die Umweltbelastung in Form von Luft- und Wasserverschmutzung und der Landschaftsverbrauch stellen keine Abzugsposten in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung dar (= ökologisches Manko).
Die Fragwürdigkeit des Bruttoinlandsproduktes als umfassender sozialer Wohlstandsanzeiger soll an einem Beispiel gezeigt werden: Eine Mutter, die drei Kinder aufzieht und damit für den Fortbestand der Volkswirtschaft mindestens ebensoviel, wenn nicht mehr getan hat als eine berufstätige Frau ohne Kinder, zählt volkswirtschaftlich nicht. Erst wenn sie einen Unfall hat, ins Krankenhaus muß und eine Haushaltshilfe angestellt wird, wirken sich die Kosten für den Klinikaufenthalt, für die Ersatzarbeitskraft und die Autoreparatur auf das Bruttoinlandsprodukt positiv aus. Volkswirtschaftlich also ein dreifacher "Erfolg", obwohl es für die unmittelbar Betroffenen zweifellos ein Unglück war (= soziales Manko). Es wird also nur gerechnet, aber nicht gewertet.

 

 

 

 

Die Milchwirtschaft ist
im Grünland eine
natürliche Form der Landbewirtschaftung


LANDWIRTSCHAFT
- 1. Beispiel: Die Kuh wird zur "Sau" gemacht
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     Das Rind als Wiederkäuer ist in der Lage, das rohfaserreiche Futter vom Grünland - das in Österreich rund 60 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausmacht - in die hochwertigen Lebens-mittel Milch und Fleisch umzuwandeln. Dabei ist die Kuh bei der Umwandlung von Futter in Milcheiweiß besonders effektiv. Für den Boden sind die Leguminosen die natürlichen Stickstoffsammler, und für das Rind sind es hervorragende Futterpflanzen. So gesehen ist die Milchwirtschaft im Grünland eine sehr natürliche (ökologische) Form der Landbewirtschaftung. Schon durch die EU-Agrarreform 1992, insbesonders aber durch die Vorschläge zur Agenda 2000, mit weiteren Getreidepreissenkungen und zusätzlichen Flächenprämien, werden sich die Futterrationen für Milchkühe drastisch in Richtung weniger Gras und mehr Getreide ändern.

 

Durch billiges Getreide werden die Kühe immer mehr in Ackerbaugebiete verdrängt

Während bisher die Futterenergie im Gras konkurrenzlos günstig und auch in der Grassilage billiger als im zugekauften Kraftfutter war, kommen mehrere Untersuchungen zum Schluß, daß dann die Futterenergie im Getreide etwa gleich teuer wie in der Grassilage, jedenfalls aber billiger als im Heu sein wird. Betriebswirtschaftliche Berechnungen zeigen auch, daß die Rentabilität mit steigender Leistung je Kuh (und dementsprechend höherem Getreideeinsatz und geringerem Grünlandfutterverbrauch) bedeutend zunimmt. Es werden daher langfristig die Kühe entweder in die Ackerbaugebiete "wandern", oder in den Grünlandgebieten wird aus den Futterrationen Heu, Silage und auch Gras durch zugekauftes Getreide verdrängt. In beiden Fällen wird die Kuh fütterungsmäßig zur "Sau" gemacht, mit allen verdauungsphysiologischen Nachteilen für die Kuh, ökologischen Folgen für das Grundwasser (N-Eintrag durch starken Kraftfutterzukauf) und einer mangelnden Kulturlandschaftspflege in den Tourismusregionen. Diese Reformmaßnahmen sind daher völlig widernatürlich, entsprechen aber der Logik einer industriellen Landwirtschaft, wie sie die EU anstrebt und Österreich nun nachvollziehen muß.

 

 

Als Gras- und Heufresser verwerten und veredeln Wiederkäuer für den Menschen ungeeignete Pflanzen und pflegen damit indirekt die Kulturlandschaft

In diesem Zusammenhang muß auch darauf hingewiesen werden, daß sich die multinationalen Nahrungsmittelkonzerne seit langer Zeit im Vergleich zur Massentierhaltung (Methan in die Luft, Stickstoff ins Grundwasser etc.) auch als die umweltverträglichere Variante darstellen. Neuerdings behaupten Vertreter der Biotechnologie, daß das industrielle Verfahren auch das "effektivere" gegenüber dem landwirtschaftlichen Nutztier sei. So meint der Präsident des Nestlé-Konzerns Dr. H. MAUCHER in einem Zeitungsinterview (Dt. Landw. Zt., 1.1.1995): "Nur das, was direkt vom Feld kommt, hat Zukunft. Wir können die Menschheit nicht mit lauter Produkten ernähren, die über das Tier veredelt werden. Das ist Verschwendung von Energie und Rohstoffen und belastet die Umwelt. Die Erzeugung von Milch aus Soja ist dagegen eine hervorragende Lösung." Demnach wäre Milchpulver aus Soja mit heißem Wasser angerührt die bessere Lösung als das ursprünglichste Lebensmittel für "Säugetiere", die Milch aus dem Euter einer gesunden Kuh, die sich von einer Weide mit vielfältigstem Pflanzenbestand ernährt. Dieses Futter könnte der Mensch selbst nicht direkt verwerten und die Kuh pflegt gleichzeitig die Kulturlandschaft. Eine gewisse Berechtigung hat allerdings der Maucher'sche Vorwurf, wenn Kühe flächenunabhängig hauptsächlich mit Getreide gefüttert werden, das der Mensch ohne "Veredelung" über den Tiermagen essen könnte. Es hängt also ganz davon ab, welche Art von Landwirtschaft bzw. Tierhaltung wir betreiben. So gesehen ist der "Rinderwahn" (BSE) eben ein "Menschenwahn", denn Kühe würden als Pflanzenfresser (Herbivoren) freiwillig kein Fleisch verzehren.

 

 

 

 

Was ist ein Gentransfer?


2. Beispiel: Gentechnik - wem nützt sie ?
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Der Bauplan und der gesamte Stoffwechsel eines Lebewesens ist in den Erbanlagen oder Genen in Form von langen DNS-Strängen (den Chromosomen) festgelegt. Würde man alle Chromosomen eines höher entwickelten Säugetiers aneinander reihen, so ergäbe dies rund 3 Milliarden Basenpaare (vergleichbar mit 1.000 Büchern zu je 1.000 Seiten), wobei drei Basenpaare einer Aminosäure entsprechen (BREM 1988). Aber nur etwa 5 Prozent der gesamten DNS entsprechen den rund 100.000 aktiven Genen eines Säugers, die in jeder einzelnen der etwa 60 Billionen Körperzellen enthalten sind. Beim Gentransfer wird nun mittels spezieller Techniken ein ganz bestimmter, winzig kleiner Abschnitt, ein sogenanntes Genkonstrukt, dieses DNS-Fadens mittels Restriktionsenzymen "herausgeschnitten" und auf Tiere, Pflanzen oder Mikroorganismen einer anderen Art übertragen. Die so entstandenen Lebewesen werden als transgen beziehungsweise als genetisch veränderte Organismen (GVO) bezeichnet.

 

Ein Einsatzbeispiel: Gentechnik, um Tiere an unnatürliche Umstände anzupassen

Als Beispiel sei ein Schweine-Resistenzgen angeführt, das von einer Münchner Arbeitsgruppe bearbeitet wird (BREM 1989). Es ist bekannt, daß bestimmte Mäuselinien, die ein Gen MX+ tragen, wesentlich unempfindlicher für Influenzainfektionen sind als Mäuse, die das Allel MX- besitzen. Diese Arbeitsgruppe versucht daher, ein MX+-Genkonstrukt von der Maus in das Schwein zu transferieren, um influenzaresistente Schweinelinien zu erzeugen. Die Influenza, bekannter unter der Bezeichnung Grippekrankheit, wird aber vorwiegend in der Massentierhaltung zum Problem, wo viele Schweine, einseitig auf extrem hohen Muskelfleischanteil gezüchtet, auf engstem Raum und ohne Einstreu auf Betonspaltenböden über den eigenen Exkrementen ein Leben lang gehalten werden. Die Gentechnik dient daher in diesem Fall der Anpassung von Lebewesen an künstlich erzeugte lebenswidrige Umstände. Auch ist nicht auszuschließen, daß dabei Gene übertragen werden, die erst in späteren Generationen in Wechselwirkung mit anderen Genen (rezessiv oder epistatisch) zu schädlichen Folgen führen können.

 

Wem nützt die Gentechnik?

Wem nützt nun die Anwendung gentechnischer Methoden in der landwirtschaftlichen Nutztierzucht eigentlich? Auf jeden Fall einigen multinationalen Konzernen und den von ihnen mit Forschungsaufträgen geförderten Wissenschaftern. Bezeichnenderweise wird die Situation der Patentierung gentechnisch veränderter Lebewesen von einem einflußreichen Wissenschafter der Universität München so zusammengefaßt (KRÄUSSLICH 1989): "Das Bedürfnis nach einem wirksamen Rechtsschutz wächst, da der mit moderner Genomforschung verbundene finanzielle Aufwand die Kosten traditioneller Tierzüchtung erheblich übersteigt. Die notwendigen Investitionen werden jedoch nur dann erfolgen, wenn eine Ausbeutung moderner tierzüchterischer Ergebnisse durch Dritte verhindert werden kann". Mit anderen Worten bedeutet dies, man möchte auch in Europa erreichen, was in Amerika schon möglich ist (Beispiel "Krebsmaus"), nämlich gentechnisch veränderte Bakterien, Pflanzen und Tiere patentrechtlich schützen zu lassen und von den Nutzern (Bauern) Lizenzgebühren zu verlangen. Auf eine in Millionen Jahren entstandene Pflanzen- oder Tierart mit vielen tausend verschiedenen Erbanlagen wird eine einzige Erbanlage einer anderen vorhandenen Art mittels Gentransfer übertragen und diese "Neuschöpfung" soll patentrechtlich geschützt werden können. Ein Teil der Schöpfung soll einem gewinnmaximierenden Konzern, einer winzig kleinen, aber mächtigen Gruppe von Geschöpfen, zur alleinigen kommerziellen "Ausbeutung" überlassen werden.
Auch in diesem Zusammenhang drückt Dr. H. MAUCHER wieder unmißverständlich das aus, was in den Chefetagen der Nahrungsmittelkonzerne ausgebrütet wird, wenn er meint: "Gen-Food ist das Essen der Zukunft. Wer in zehn Jahren Lebensmittel essen will, die nicht genmanipuliert sind, muß entweder verhungern oder sehr reich sein" (Bunte, 34/1997)..

Besinnung und Umkehr ist notwendig
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     Wahrscheinlich ist eine kopernikanische Wende der Verhältnisse erst nach einem Zusammenbruch des Systems von Zinseszinsnahme und Naturausbeutung durch Katastrophen möglich. Trotzdem sollten sich möglichst viele Menschen schon heute mit System-Alternativen beschäftigen, um das Ärgste zu verhindern und nach einer Katastrophe neue Wege zur Hand zu haben.

 

 

 

Die Alternative heißt:
Abkehr vom unbegrenzten Wachstum, weltweiten Freihandel und kritiklosen Technikeinsatz


Wirtschafts-Alternativen
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     Ein radikaler Wandel in der Landbewirtschaftung, im Sinne einer Agrikultur statt einer Petrokultur, kann aber nur gelingen, wenn es im gesamten Wirtschaftsleben zu einer Abkehr von unbegrenztem Wachstum, weltweiten Freihandel und kritiklosem Technikeinsatz kommt und das "Bruttosozialprodukt durch ein Ökosozialprodukt" ersetzt wird (DIEREN 1995). Wenn auch die offizielle Wirtschaftspolitik und die Mehrheit der etablierten Wirtschaftswissenschafter heute noch die Probleme mit dem Instrumentarium von gestern lösen will, gibt es doch auch eine wachsende Zahl von alternativen Experten, die "Wege aus der Wohlstandsfalle" aufzeigen (BINSWANGER u. Ma. 1979).

 

Ein Schritt in die richtige Richtung: Ökosteuern

In einem Buch mit diesem Titel zeigt eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe in der Schweiz Strategien gegen Arbeitslosigkeit und Umweltzerstörung auf und widmet auch der Landwirtschaft die gebührende Beachtung. Es beginnt mit der Feststellung, daß die Zukunft vom Mut zur Veränderung abhängt. So gebe es nur dann eine ökologische angepaßte Wirtschaft, wenn sie vom Wachstumszwang entlastet und in einen stabilen Gleichgewichtszustand überführt wird. Eine drastische Erhöhung der Steuern auf primäre Rohstoffe und fossile Energie und eine entsprechende Steuerentlastung der menschlichen Arbeit wären marktwirtschaftliche Maßnahmen mit positiven ökologischen Folgen. Der Energieverbrauch würde gedrosselt, die Wiedergewinnung von Rohstoffen (Recycling) gefördert und der Rationalisierungsdruck auf die Arbeitsplätze vermindert. Das derzeitige Steuersystem wirkt gerade umgekehrt, es ist eben nicht öko-sozial !
Der zweite Eckpfeiler einer neuen Wirtschaftsordnung muß sich mit dem Geldwesen, insbesondere mit dem Zinseszins befassen. Schon der Begründer der klassischen Volkswirtschaftslehre, der englische Moralphilosoph Adam SMITH (1723-1790) hat sich offensichtlich geirrt, wenn er neben Boden und Arbeit auch das Kapital zu den Produktionsfaktoren zählt und als gerechtes Entgelt neben Pacht und Lohn den Zinseszins nennt. Sogar Religionsstifter wie Christus und Mohammed haben hingegen ein Zinsverbot gefordert und das Zinsnehmen als unmoralisch abgelehnt. Während die christlichen Kirchen an vielen Geboten und Verboten festhielten (auch wenn diese oft mißachtet wurden), haben sie das Zinsverbot längst aufgehoben, vielleicht auch wegen des eigenen Nutzens einer reich gewordenen Organisation (SENF 1996).

 

Der Geldverkehr darf nicht liberalisiert werden, sondern muss mit hohen Gebühren belegt werden

Üblicherweise wird der Zins als Preis für ausgeliehenes Geld (Kapital) begründet, stellt daher für den Geldgeber ein arbeitsloses Einkommen dar. Der Zins hat die volkswirtschaftliche Aufgabe, das Geld in Umlauf zu halten und so gegen Hortung und Spekulation zu wirken. Da Geld als Tauschmittel und Verrechnungseinheit das Angebot von Gütern und Dienstleistungen von der Nachfrage zeitlich und räumlich entkoppelt, ist es durch nichts Besseres zu ersetzen. Es müßte allerdings von der destruktiven Wirkung des exponentiellen Zinseszinswachstums befreit werden. Damit haben sich anfangs unseres Jahrhunderts u.a. Silvio GESELL in seiner "Natürlichen Wirtschaftsordnung" (1916) und Rudolf STEINER im "Nationalökonomischen Kurs" (1922) beschäftigt. Die kürzeste und verständlichste Einführung in die Problematik wird von Margit KENNEDY (1992) in ihrem auflagenstarken Taschenbuch "Geld ohne Zins und Inflation" gegeben; auch die Bücher von CREUTZ (1993) und SENF (1996) können als Vertiefung empfohlen werden.
Anfang der 30er Jahre kam es wegen der Weltwirtschaftskrise mit der verheerenden Massenarbeitslosigkeit in Wörgl in Tirol auch zu einem weltweit beachteten Experiment mit dem sog. Freigeld nach der Idee von Silvio GESELL. Dieses alternative Geld war befreit vom Zins. Damit es aber nicht gehortet wurde, mußte eine geringe "Nutzungsgebühr" entrichtet werden, die allen Beteiligten zugute kam. Das Experiment von Wörgl ist auch nicht gescheitert, sondern wurde von der sterreichischen Zentralbank durch einen Gerichtsprozeß verboten, weil es so erfolgreich war (SENF 1996). Will man der weltweiten Spekulation durch blitzschnellen Kapitaltransfer tatsächlich Einhalt gebieten, so darf der Geldverkehr nicht liberalisiert werden (EU-Freiheit), sondern jede Transaktion müßte mit entsprechend hohen Gebühren belegt werden (CREUTZ 1993).

 

 

 

Die Alternative schlechthin: der biologische Landbau


Biologischer Landbau

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      In der geschilderten Situation (siehe Einleitung) ist der biologische Landbau schlechthin die Alternative zu jenem ruinösen und kostspieligen Landbewirtschaftungssystem, das unsere Lebensgrundlagen (Boden, Wasser, Luft, Pflanzen und Tiere) arg gefährdet. Er beruht auf der natürlichen Bodenfruchtbarkeit, einer artgemäßen Viehwirtschaft (Haltung, Fütterung, Zucht) und pflegt gleichzeitig die gewachsene Kulturlandschaft. Zielkonforme politische Maßnahmen wären: eine rigorose Produktionsbeschränkung auf das Ausmaß der natürlichen Bodenfruchtbarkeit, die Bindung der Tierhaltung an die Fläche, die Abstockung übergroßer Bestände gegen finanziellen Ausgleich bzw. die Einhebung entsprechender Abgaben, ein wirksamer Außenhandelsschutz und die Förderung von Alternativen (Eiweißfutter, Ölsaaten und biogene Rohstoffe am Ackerland, Mutterkuh- und Schafhaltung am Grünland etc.).


Mittelfristig müsste das Einkommen der Biobauern über entsprechende Produktpreise gesichert werden

Schließlich sind für eine gewisse Übergangsperiode auch produktionsneutrale Einkommentransfers nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten denkbar. Mittelfristig müßte das Einkommen der ökologisch wirtschaftenden Bauern allerdings über entsprechende Produktpreise gesichert werden (HAIGER u. Ma. 1988).
Als erstrebenswertes Ziel müßte daher gelten:

"daß jeder Staat seine Grundnahrungsmittel auf der Basis der natürlichen Bodenfruchtbarkeit und einer artgerechten Tierhaltung selbst erzeugt und gleichzeitig die gewachsene Kulturlandschaft pflegt."

 

Da man zu wenig über deren Risiken weiß, soll man die Gentechnik vorläufig nicht anwenden

Die Gentechnik löst in der Tierzucht, mit Ausnahme der Erbfehlerdiagnose, offensichtlich keine Probleme, die mit den herkömmlichen Zuchtmethoden nicht auch beherrschbar wären. Da aber unvorhersehbare Risiken nicht auszuschließen sind, ist es wohl nur vernünftig, diese Technik zumindest vorläufig nicht anzuwenden. Auf keinen Fall sollte aber die "Zellkernspaltung" wie die Atomkernspaltung unter Ausschluß der Öffentlichkeit entwickelt werden. Vielmehr müßte die Entscheidung über das in diesem Bereich Erlaubte nicht den "Betreibern", also Konzernen und davon abhängigen Wissenschaftern, überlassen werden, sondern diese sollte nach einer alle Aspekte umfassenden Diskussion von einer demokratischen Mehrheit gefällt werden. Dabei sind wir auf keinen Fall in Zeitnot. Wer allerdings auf dem Standpunkt steht, daß der Naturwissenschafter nicht zwischen verantwortbarem Tun und notwendigem Unterlassen abzuwägen bräuchte, muß sich den Vorwurf von C.F. v. WEIZSÄCKER gefallen lassen: " Eine Wissenschaft ist nicht erwachsen, wenn sie ihre Folgen nicht bedenkt".


Eine grundsätzliche Wende der Landbewirtschaftung muss von allen getragen werden

Eine grundsätzliche Wende ist aber nur möglich, wenn die lebensbedrohenden Auswirkungen der industriellen Landbewirtschaftung nicht beschönigt, sondern eingesehen und eingestanden werden, die Wissenschafter sich an den Naturgesetzen und nicht am freien Markt orientieren (Paradigmenwechsel), die Politiker mehr auf die Ökologen hören als auf die Ökonomen (Gestaltungs- statt Gefälligkeitspolitik), aus Landwirten wieder Bauern (Humusmehrer) werden und die Konsumenten (das sind wir alle) durch ihr Kauf- und Stimmverhalten den notwendigen politischen Druck erzeugen (= praktizierte Ethik).

Nachwort:

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     Hat man ein Problem erkannt, so besteht für ein moralisches Wesen die Pflicht zum Handeln. Dieses erfordert sowohl eine entsprechende Aufklärung von einsichtswilligen Mitmenschen, als auch eine grundsätzliche Änderung des eigenen Konsum-Verhaltens. Wer daher von der Überlebens- Notwendigkeit möglichst vieler Bio-Bauern überzeugt ist, muß in Wort und Tat auch danach hadeln.

 

(Ausdrucken?)

 

(Dieser Beitrag ist zuerst erschienen in: G. Witzany (Hg.), Zukunft Österreich.
Der EU-Anschluss und die Folgen, Salzburg: Unipress-Verlag 1998.)...


 

Literaturverzeichnis:

BINSWANGER, H. Ch. (1979): Wege aus der Wohlstandsfalle. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M.BREM, G. (1988): Biotechniken in der Schweinezucht. 12. Hülsenberger Gespräche 63-67, Hamburg.BREM, G. (1989): Zur Entwicklung des Gentransfers beim Nutztier. Int. Agrarentwicklung 30-45, TU Berlin.CREUTZ, H. (1993): Das Geld-Syndrom. Ullstein Verlag, Frankfurt/M.
DALY, E. (1994): Die Gefahren des freien Handels. Spektrum d. Wissenschaft, Jänner, 40-46.
DIEREN, W.v. (1995): Mit der Natur rechnen. Birkhäuser Verlag, Basel.
FROMM, E. (1979): Haben oder Sein. Dt. Verlagsanstalt, Stuttgart.GESELL, S. (1916): Natürliche Wirtschaftsordnung. Rudolf Zitzmann-Verlag, Nürnberg.
HAIGER, A., R. STORHAS u. H. BARTUSSEK (1988): Naturgemäße Viehwirtschaft. Ulmer Verlag, Stuttgart.
KENNEDY, Margit (1992): Geld ohne Zinsen und Inflation. Goldmann Verlag, München.
KRÄUSSLICH, H. (1989): Patentierte Tiere? Tierzucht 41, 539.
MEADOWS, D. (1972): Die Grenzen des Wachstums. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart.
SCHUMACHER, E. F. (1980): Das Ende unserer Epoche. Rohwohlt Verlag, Hamburg.
SENF, B. (1996): Der Nebel um das Geld. Gauke A. Verlag, Lütjenburg, BRD.
STEINER, R. (1979): Nationalökonomischer Kurs (14 Vorträge). R. Steiner Verlag, Donach, Schweiz.
THIEDE, G. (1975): Europas grüne Zukunft. Econ Verlag, Düsseldorf.
WEINSCHENK, G. (1990): Wieviel Freihandel erträgt die Landwirtschaft? Förderungsdienst 38, 6-8.
WILD, W. (1990): Die Auswirkungen des grün-alternativen Wissenschaftsverständnisses auf die Forschung. Conturen 25 A, 45-62.

 


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