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Bush the Easy Way
Auf der Suche nach guten Cowboys

Wahrscheinlich wird es auch Deutschland nach dem artig inszenierten Bush-Besuch
ähnlich ergehen wie Kanada: Man weiß nach wie vor nicht genau, wie man zu Amerika steht.
Die Öffentlichkeit hat keine Ahnung, was für Zugeständnisse die Regierung dem unheimlichen
Freund gemacht hat. Und die Regierung selbst hat ihrerseits streng genommen keine Ahnung,
in welche Richtung sie marschiert. Leider fragt aber auch kaum jemand danach.

Von Vasile V. Poenaru
(23. 04. 2005)



(c) privat

Vasile V. Poenaru (bardaspoe@rogers.com),
Germanist und Autor (geb. 1969), mehrjährige Tätigkeit als Journalist für kanadische Zeitungen, derzeit Doktorand an der Universität Toronto.

Veröffentlichungen:

Literaturwissenschaftliche Abhandlungen, Essays, Kurzgeschichten, Kurztheater, Lyrik, Theaterkritiken,
Buchrezensionen und Übersetzungen in Rumänien, Deutschland, Österreich, Kanada und USA.

 

Die neue Einigkeit in der Weltpolitik beruht offensichtlich auf geteilten Meinungen. Der Chief hat sie, und alle seine Mannen teilen sie

 

Humpty Dumpty sat on a wall.
Humpty Dumpty had a great fall.
All the King's horses and all the King's men
Couldn't put Humpty together again.

(Globales Wiegenlied)

     Gute Freunde zanken manchmal. Sie lesen unter Umständen sogar recht verschiedene Zeitungen, wodurch oft genug entgegengesetzte Weltanschauungen in all ihrer Vielgestaltigkeit bzw. in all ihrer Dürftigkeit konsolidiert werden. Die einen ziehen gerne in den Krieg, den anderen sagt der Frieden schon eher zu. Denn was dem einen Spaß macht, das ist dem anderen Spaßverderber. Aber dann sind sie wieder gut, sonst wird ja die NATO bald ebenso hinfällig wie die UNO. Und der Alleingänger beginnt womöglich bald, überall um sich zu bomben – aus lauter Angst vor unsichtbaren Feinden. Weil es ihm eben schwer fällt, sich zusammenzunehmen. Und weil zum Frieden eben zu viel Mut gehört, würde man fast glauben.

Doch nein! Ein artiger Besuch wurde der alten Dame Europa abgestattet, eine neue Chance zeichnet sich am Horizont ab, bei der Ausübung internationaler Gewalt sinnvoll oder doch wenigstens klangvoll mitzumachen. Gerhard zum Beispiel sei ein echter "Partner im Frieden", so versuchte sich der oberste Befehlshaber der gewaltigsten Streitkraft der Welt wieder einmal sozio-linguistisch und sogar außenpolitisch. Wäre unser Gerhard zu viel gesagt? Der Bruderzwist des Atlantischen Ozeans sei vorbei. Ausgesprochen freundlich und herzlich soll jetzt das Verhältnis zwischen den USA und Europa sein. Dessen ungeachtet rückt es dann und wann dennoch direkt aus der Seele: "I'm looking for a good cowboy", meinte nämlich Bush im Februar 2005 mit Hinblick auf Chirac. Denn die neue Einigkeit in der Weltpolitik beruht offensichtlich auf geteilten Meinungen. Der Chief hat sie, und alle seine Mannen teilen sie. Wer will noch rein ins Boot?

 

 

 

 

 

Saudis in Amerika, Amis in Europa, Michael Moore überall: Die Globalisierung nimmt kein Ende

     Schweigen umhüllte den Europa-Besuch. Greueltaten wurden hinter halbherzigem Lächeln verschleiert, vermeintlich höhere Sinne aus niedrigen Trieben gewonnen. Die Dinge beim Namen nennen: Das sei unfein gegenüber dem umstrittenen Gast. Der Trumpf des derzeitig amtierenden amerikanischen Präsidenten besteht jedoch offensichtlich gerade darin, dass er sich Namen merken kann: die Namen von Freunden, von Freundesfreunden, aber auch von unfreundlicheren Persönlichkeiten. Was freilich unter anderem eine Kehrseite aufwies: Den Namen Saddam Hussein zum Beispiel hat er sich so gut gemerkt, dass er ihn schließlich nicht mehr loswerden konnte. Aber diesen Namen hatte Bush ja schon von seinem Dad gelernt. Viele Amerikaner und Iraker sollten später daran glauben.

Den Namen Osama bin Laden hingegen wollte der Präsident schon fast vergessen, als er den Terror-Chief nicht mehr schnappen konnte, nachdem der gesamte Bin-Laden-Clan sozusagen als Präventiv-Abschub unmittelbar nach den September-Anschlägen mit Bushs ausdrücklichem OK diskret außer Landes geschleust wurde, um nicht aussagen zu müssen. Familienangelegenheiten?

 

 

 

"Germany" – sozusagen ein gutes Land – oder jedenfalls eine gute Lagerungsstätte für US-Atombomben

 Saudis in Amerika, Amis in Europa, Michael Moore überall: Die Globalisierung nimmt kein Ende. Für viele amerikanische Familien ist Deutschland schon fast zu einer zweiten Heimat geworden. In Kaiserslautern zum Beispiel wimmelt es nur so von US-Truppen, die sich da wie zu Hause fühlen. "Schröder" aber hört sich im Amerikanischen streng genommen nicht besonders gut an, wobei "Germany" an sich doch eigentlich mittlerweile ein ziemlich amerikanisches Land ist: sozusagen ein gutes Land – oder jedenfalls eine gute Lagerungsstätte für US-Atombomben und sonstiges Instrumentar des sogenannten Guten. Insofern sind die Deutschen brauchbar, und die Proteste der Bevölkerung haben nichts weiter zu bedeuten, als dass in einer echten Demokratie jeder mal ab und zu das Recht hat, den Mund aufzutun. Und dann selbstverständlich mal ab und zu die Pflicht, ihn zu halten.

"Die Samthandschuhe werden nun ausgezogen": Schon lange bevor die konkreten Einzelheiten der Folterungen durch amerikanische Soldaten um die Welt gingen, hat die US-Führung die Richtung ihres Krieges gegen Menschenrechte und internationale Abkommen unverkennbar angedeutet. In Bratislava jedoch hat es dann Bush gegen Ende seiner Europa-Reise ganz im Gegenteil versäumt, die Handschuhe auszuziehen, und somit gegen die Etikette verstoßen. Wollte sich der Präsident nicht berühren lassen? Hielt er sich für zu gut? Die anderen für zu schlecht? Für bloße Untertanen?

 

Die Suche nach treuen Gefolgsleuten führte den Präsidenten auch schon mal hinauf zu dem Weichei-Partner im Norden

 

 

 

 

 

 

Nicht auf die Wahrheit, sondern auf Rechthaberei kommt es an. Und darauf, der Mann mit der stärksten Gefolgschaft zu sein

     Die Suche nach treuen Gefolgsleuten führte den Präsidenten auch schon mal hinauf zu dem Weichei-Partner im Norden. Tun, was er will, lassen, was er will, tun, was er nicht lassen kann. „Das ist so meine Art: Wenn ich Saddam Hussein stürzen will, dann stürze ich ihn", meinte Bush am 30. November 2004 in Ottawa im Rahmen seines ersten formalen Besuches in Kanada, einem Land, wo die Begeisterung für seine Kriegsdoktrine bezeichnenderweise eher zu wünschen übrig lässt.

Ursprünglich sollte Bush vor dem kanadischen Parlament sprechen, doch schließlich wurde daraus nichts, weil er ja dann den Fragestellungen der Abgeordneten ausgesetzt gewesen wäre. Bush hat sowieso für solche Nationen, die etwa den Angriff gegen Irak nicht gleich bejubelten, wenig übrig. Und in Kanada ist er alles andere als beliebt. Sein Kurzbesuch wurde offensichtlich der Form wegen abgestattet.

"Es geht hier nicht um Saddam und sein Regime, es geht um das Vernichtungsarsenal, das dort versteckt liegt", hatte er vor Anfang seines verhängnisvollen Krieges gegen Irak angegeben. Die seinerzeit von Tony Blair prompt fertiggestellten Belastungsmaterialien erfreuten ihn sehr, obwohl sie offensichtlich kaum etwas taugten. Nicht auf die Wahrheit, sondern auf Rechthaberei kommt es an. Und darauf, der Mann mit der stärksten Gefolgschaft zu sein.

 "Blix hat nix": Damit wollte sich der Namenmerker Bush nicht zufriedengeben. Er wollte unbedingt finden, was nicht da war. Doch jetzt will er es auf einmal gar nicht mehr gewollt haben. Denn schließlich hat er ja, nach all den Verheerungen und Bestialitätsaustobungen seines Krieges, eben doch nichts gefunden, oder jedenfalls nicht das, was er suchte. Einfach Saddam stürzen: Dies sei alles gewesen, was er im Sinn hatte, scheint er nun ganz gelassen (und dabei nicht minder völkerrechtswidrig) zuzugeben, ohne eine Miene zu verziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehrere Male tauchte das Wort "vielseitig" in Bushs Diskurs auf. Die Vielseitigkeit lässt sich allerdings nach Belieben umdrehen, bis sie von keiner Seite mehr etwas bedeutet

 

    Bush sitzt zum zweiten Mal im Sattel. Die Wörter, die er kurz nach seiner Bestätigung im Amt in Kanada in den Mund nahm, waren nicht nur für kanadische Ohren bestimmt. Weil ihm nichts Besseres einfällt, fixierte er sich auch weiterhin auf Rüstung und Hexenjagd. Von Bin Laden fehlt bekanntlich jede Spur.

Auf Anhieb lesen sich seine jüngsten Kundgebungen so, dass der starke Mann nun zwar halbwegs freundlich, aber immerhin stark ist. Doch zwischen den Zeilen klingt da noch manche Arie durch, derer das Repertoire des Alleingängers bis jetzt in seinem Größenwahn entbehrte. So tauchte zum Beispiel mehrere Male das Wort "vielseitig" in seinem Diskurs auf.

Die Vielseitigkeit lässt sich allerdings nach Belieben umdrehen, bis sie von keiner Seite mehr etwas bedeutet. Viele Europäer lehnen es ab, gute Cowboys für Bush zu sein. Tausende Demonstranten protestierten auch in Ottawa gegen die Machtpolitik von George W. Bush. "War on everyone", so deutete manch einer dessen fragliche Kriegsideologie. Auch eine "präventive" Plastikrakete war im November in einer Menge in Ottawa zu sehen. "Bring’em on", stand darauf – wieder einmal ein Zitat aus der Enge des Präsidialgedankenguts. Wer fürchtet sich vor dem schwarzen Mann? Niemand! Denn noch bevor er kommt, jagen wir den Planeten in die Luft. Nein, das hat er nicht gesagt. Aber die bevorstehende Aufrüstung im Weltall wirkt eher unbehaglich auf die Gemüter. Wer hat was auf dem Gewissen? In Bruxelles war dann im Februar ein Plakat mit dem Vermerk "Serial Killer" zu sehen.

     Auf die kanadische Kritik pfeift Bush ebenso wie auf die europäische. "Was mich aber freut, ist, dass ich nun ein tüchtiges Steak Alberta Beef verzehren werde", sagte der Präsident indessen, als er Kanada besuchte. In Alberta trägt jeder Cowboy seinen Hut. Keine Angst vor BSE? Wer in Texas aufgewachsen ist, weiß, dass Kuhherden durch das ganze globale Dorf laufen. Oder sagen wir lieber durch das ganze multinationale und multilaterale Dorf? "Ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht ist, neben dem Elefanten zu schlafen", meinte Bush noch von den Kanadiern, die in seinen rechtskonservativen Kreisen als passiv und feige gelten, weil sie den Mut aufbringen, sich der Missachtung des Völkerrechts aktiv entgegenzusetzen. Als nun Ende Februar bekannt wurde, dass die kanadische Regierung letztendlich wohl doch nicht beim "Missile Defence Programm" mitmachen will, wurde der amerikanische Botschafter in Ottawa, Paul Celluci, wieder einmal echt sauer.

 

 

 

 

Nicht Gesprächspartner und schon gar nicht Kritik braucht der Mann, sondern Cowboys, die ihm den Dreck vom Hals schaffen und freundlicherweise gleichsam im Nachhinein den Angriffskrieg gegen Irak moralisch rechtfertigen

Die graue Maus mit ihrem lächerlich dünkenden Skrupel und der weiße Elefant mit seiner paranoischen Mission? Das alte Europa und der neue Besuch? Die UNO und die starken Leute? Der gemeinsame Nenner dieser Fragen heißt Mitmachen. Die Koalition braucht jeden, der sich dazu nicht zu schade ist.

Alle Mann an Deck! Da geht’s entlang: So lautet die Bush-Doktrine. Nicht Gesprächspartner und schon gar nicht Kritik braucht der Mann, sondern Cowboys, die ihm den Dreck vom Hals schaffen und freundlicherweise gleichsam im Nachhinein den Angriffskrieg gegen Irak moralisch rechtfertigen.

Wer ist wessen Freund? Wer ist wessen Feind? Wer ist wessen Cowboy? Hat sich Bush versprochen? Ist ihm die Wahrheit ausgerutscht? Oder haben wir es, ganz im Gegenteil, mit einer zielgerichteten Standortbestimmung zu tun? Ist es wirklich denkbar, dass seine Verbündeten für ihn nicht mehr sind als ein Haufen Gefolgsleute, die ihm – Meinungsverschiedenheiten hin und her – auf seiner internationalen Ranch die Kühe eintreiben?

     Nicht alle seiner Landsleute denken wie Bush. Viele Amerikaner erwogen nach der Wiederwahl ihres Kriegs-Präsidenten allen Ernstes die Möglichkeit, nach Kanada auszuwandern. Die ersten sind bereits längst da und haben im kanadischen Fernsehen Stellung genommen. Das Land der Großen Seen ist für sie allerdings kein eigentliches Ausland. Denn Kanada ist ein Teil von Amerika. Und wenn Amerika mit den USA identisch ist, dann ist Kanada ein Teil der USA. Aber Amerika ist ja nicht mit den USA identisch.

 

 

 

Wahrscheinlich wird es auch Deutschland nach diesem artig inszenierten Bush-Besuch ähnlich ergehen wie Kanada: Man weiß nach wie vor nicht genau, wie man zu Amerika steht. Die Öffentlichkeit hat keine Ahnung, was für Zugeständnisse die Regierung dem unheimlichen Freund gemacht hat.

Jenseits der linguistischen Begabung oder Verarmung von Aktanten, die Worte, Präsidenten oder Koalitionen zusammensetzen, bleiben immerhin noch andere Möglichkeiten der Kommunikation, etwa das Winken. Und gewinkt wurde während des Besuches der alten Dame in Hülle und Fülle – kostet ja nichts. Mit der Aufmöbelung des Image geht es nämlich zu wie in einem Taubenschlag: Jetzt ist Bush da, jetzt ist Bush wieder weg. Und er hat sich angeblich auf formaler Ebene richtig zusammen genommen, um eine gute Miene zu machen, selbst wenn es doch nicht ganz klappen sollte. Aber wahrscheinlich wird es auch Deutschland nach diesem artig inszenierten Besuch ähnlich ergehen wie Kanada: Man weiß nach wie vor nicht genau, wie man zu Amerika steht. Die Öffentlichkeit hat keine Ahnung, was für Zugeständnisse die Regierung dem unheimlichen Freund gemacht hat. Und die Regierung selbst hat ihrerseits streng genommen keine Ahnung, in welche Richtung sie marschiert. Leider fragt aber auch kaum jemand danach.

Die eher gespannten bilateralen Beziehungen hatte der extrem verspätete erste Staatsbesuch von Bush in Kanada jedenfalls nicht gelockert. Auch sein gefährlicher und als solcher weitgehend anerkannter Kurs der weltweiten "präventiven" Machtpolitik wird wohl trotz all der vielen urplötzlichen Multi-Wendungen in seinem außenpolitischen Wortschatz schwerlich geändert. "Ich danke den Kanadiern, die mir zugewinkt haben", lautete eine seiner leeren Phrasen. Die meisten Kanadier haben Bush jedoch nicht zugewinkt. Denn ein solcher Nachbar entspricht gar nicht ihrem Geschmack. Und in Europa ist das mit dem Winken auch so eine Sache.

 

Kann man nach Guantanamo Bay noch reinen Gewissens im Sattel eines Pferdes sitzen, das dem Inhaber der Crawford Ranch, Texas, gehört?

 

 

 

 

 

 

 

Abwehr heißt also zuerst einmal Angriff. Der ethische Diskurs hat abgedankt

     Zum Leitmotiv Mitmachen: Kann man nach Guantanamo Bay noch reinen Gewissens im Sattel eines Pferdes sitzen, das dem Inhaber der Crawford Ranch, Texas, gehört? Ist es etwa auf die leichte Schulter zu nehmen, wenn ein US-General auf einer Pressekonferenz offen bekennt, dass ihm das Morden Spaß macht? Ist das der vielgepriesene Weg in die Zukunft? Der Anlass zum Winken?

Das globale Wiegenlied des George W. Bush ist einfach: Aufforderung zum Schulterschluss, Abschirmung gegen Kritik. 15.000 Polizisten und dazu noch ein paar tausend US-Sicherheitsleute sollten in Mainz etwaige moralische Angriffe gegen die amerikanische Machtpolitik abwehren.. Und doch gelang es einem Boot der Greenpeace, sich über den Rhein hindurch zu "schleichen": sozusagen direkt an das Problem der globalen Umwelt-verschmutzung heran.

Wild um sich schießen wie in guten alten Zeiten, das hört sich gar nicht mehr so gut an. Heutzutage sollen wir, ganz im Gegenteil, gezielt und zivilisiert herumballern. Auch werden von nun an immer mehr Roboter-Soldaten benutzt, damit nicht mehr so viele Menschen sterben – womit allerdings nur die alliierten Soldaten gemeint sind, und nicht etwa die Zivilbevölkerung der zerstörten Länder. Abwehr heißt also zuerst einmal Angriff. Der ethische Diskurs hat abgedankt.

Mehr Frieden durch mehr Bomben? Mehr Freiheit durch den Polizeistaat? Was uns die rechtskonservativen Kreise um Bush verkaufen wollen, ist ein System der totalen Überwachung unseres Planeten (und des Weltalls?), das uns in Sicherheit wiegen soll. Totale Sicherheit gibt es aber nicht. Trotz all der Pferde und Mannen.

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