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Reinhard Winkler
Resümee einer
Selbstreflexion
Ich schreibe im vollen Manierismus, bediene mich naiver Klischees, halte
mich über Seiten im Ton einer arroganten Melancholie, gefalle mir in
Selbstgefälligkeiten, überrasche mich mit Zärtlichkeiten (heftige
Umarmungsversuche meiner selbst), ich bin mir eine perfekte
Ersatzbefriedigung.
(20. 12. 2000) |
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Hermann Maier
Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten
"Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten" von Robert M.
Pirsig ist ein Buch über einen Motorradtrip von Minnesota nach
Kalifornien, aber auch ein Trip in die Vergangenheit des Ich-Erzählers:
Dieser, so erfährt man nach und nach, war einmal ein ganz anderer,
nämlich ein hochbegabter Universitätsprofessor, den sein Denken
schließlich in den Wahnsinn trieb.
(18. 12. 2000) |
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Markus Murauer
Begegnung mit einem
vertrauten Fremden
Es gibt eine Zeit, in der die Haut zu schuppen anfängt, das Blut dicker
wird und der Atem schneller. Er sieht in den Spiegel und erkennt sein
aufgeschwemmtes Gesicht nicht. Die Augen im Spiegel durchstechen die
Augen in seinem Gesicht. Das Starren starrt zurück. (14.
12. 2000) |
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Kristin Teuchtmann
Und jeder sucht sein
Kätzchen
Ich war gerade von einem Jahr voll neuer Eindrücke, Erfahrungen, Ziele
und mit manch alten anhaftenden Schatten heimgekehrt, als ich einen Film
sah, der mehr als nur ein visueller Genuss, ein Vorgeschmack auf
Lebensfreude und ein Leckerbissen für Musikfreunde ist. (10.
12. 2000) |
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Martin Prlic
You need music more than
you need love
Ein kurzer Rückblick auf die irische Band Therapy? anlässlich des
Erscheinens von "So Much for the Ten Year Plan" zum 10-jährigen
Band-Bestehen. (09. 12.
2000) |
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Adi Scharf
Back to the roots!
Ein mystischer Saitenzauberer, der zuletzt im überarrangierten
Latinsumpf steckenzubleiben drohte, spielt plötzlich sturgeraden Jazz in
traditioneller Trio-Besetzung. Kann das gut gehen? Wenn's Pat Metheny
tut schon, keine Sorge.
(06. 12.
2000) |
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Hermann Maier
Gott ist Mensch geworden
Wenn es Gott wirklich gäbe und wenn sich dieser Gott wirklich
entschlossen hätte, Mensch zu werden, schießt es mir in einer übel nach
Schweiß riechenden Gaststätte durch den Kopf, dann müsste er jetzt
eigentlich vor mir sitzen: bebrillt und Torte essend.
(30.
11. 2000) |
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Martina Schmidt
Glühwürmchens Rache
Ob ein Buch zu einem Erfolg wird oder nicht, hängt, abgesehen von einer
optimalen Planung, von vielen Zufällen ab. Mit ein paar dieser
Unwägbarkeiten beschäftigt sich der nachfolgende Beitrag.
(28. 11. 2000) |
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Markus Murauer
Noch einmal frei sein
Oder was geschieht, wenn man "Blood Sugar Sex Magik" von den Red Hot
Chili Peppers aus dem Plattenregal holt.
(22. 11. 2000) |
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Hermann Maier
Ich, mein Königreich
Der Mensch lebt in Gesellschaft und muss sich daher gewissen gemeinsamen
Regeln unterwerfen. Der Mensch ist vor allem aber auch ein Individuum,
dem die Freiheit, über seine persönlichen Angelegenheiten selbst zu
bestimmen, zugestanden werden muss.(20. 11. 2000) |
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Franz Wagner
Manchmal fliegen sie
tiefer
Und dann kommen sie auf einen zu, im Sturzflug,
immer schneller, die Gefühle und Gedanken, die MIG 29 und irgend ein
wildgewordener Ballon. Aber sie alle machen nicht nur Angst, sie geben
auch Anlaß zum Träumen, tragen einen fort in die Freiheit, lassen
Grenzen verschwinden. In der Leere des Himmels geben sie die Richtung
vor, und oft - ja vielleicht sogar viel zu oft! - sind wir bereit, ihnen
zu folgen. Manchmal aber, da sind sie einfach nur schön.
(18. 11. 2000) |
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Karlheinz Rossbacher
Lesen und Germanistik -
heute und morgen
Ist die Germanistik überflüssig? Naht mit den neuen Technologien das
Ende des Buches? Worin liegt die Bedeutung der Literatur? Das sind die
Fragestellungen, auf die der Salzburger Germanist Karlheinz Rossbacher
recht eindeutige Antworten formuliert. (15.
11. 2000) |
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Klaus Schwarz
Rente wird abgeschafft
Ich blättere in den Wohnungsannoncen der Zeitung, aber auf der Seite
"preiswerte Wohnungen" ist nur eine große Werbung für einen Wohnpark in
Tschetschenien. Das ist mir zu abgelegen.
(11. 11. 2000) |
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Markus Murauer
Die FPÖ, Jörg Haider und
die Grenzen der Demokratie
Der politische Erfolg der FPÖ gibt Anlass zum Nachdenken, nicht zuletzt
über die Demokratie. Warum haben bei der letzten Nationalratswahl über
eine Million WählerInnen für die FPÖ gestimmt? Und wie reagieren die
FPÖ-Politiker auf den zunehmenden Machtgewinn? (26.
10. 2000) |
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Karl Müller
Österreich anno domini
1998/99
Die im Folgenden abgedruckte Expertise Karl Müllers zum "Verein
Dichterstein Offenhausen" macht überdeutlich, welche ungeheure
Attraktivität die deutsch- völkische bzw. nazistische Weltanschauung für
so manchen Teil der Bevölkerung nach wie vor hat.
(20. 10. 2000) |
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Claus Faber/Bernd Schuh
Der Besen, mit dem wir
kehren
Da stehen wir nun vor der "Fratze des Kapitalismus" und wissen nicht,
wie uns geschieht. Wie zur Entschuldigung sind wir der Meinung, wir
könnten nichts dafür. Weit gefehlt: Wir haben ihn selbst gemacht und tun
das auch noch immer, jeden Tag. Die Grundlagen des Systems sind uns nur
so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie uns nicht mehr
auffallen.
(17. 10. 2000) |
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Markus Murauer
Lang lebe die Beutelratte
Höhenflüge anläßlich des neuen Albums von Lou Reed.
(15. 10.
2000) |
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Kim Abl
Flughäfen
Es ist beeindruckend, wie schwierig es ist, an einer Straßenecke zu
stehen und auf niemanden zu warten, ja nicht einmal so zu tun, als ob
man auf jemanden wartet. Kein Blick zur Uhr, keine Unruhe, einfach nur
stehen und nicht wartend beobachten. (10. 10.
2000) |
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Siegfried Dierker
Nur die Phantasielosen
flüchten in die Realität
Setze ich mich, um zu schreiben, so begebe ich mich auf eine Reise: tief
in mich hinein und weit aus mir heraus. Das Licht der Straßenlaterne vor
dem Fenster tanzt in wilden Schattierungen auf der Tapete, und die
Geräusche der Straße beginnen sich mit meinen Gedanken zu vermischen. (05.
10.
2000) |
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Alfred Büngen
Bundesrepublik
Wir hören jetzt viel vom Rechtsradikalismus in Deutschland. Herrscht
Betroffenheit? Macht sich Angst in uns breit? Die Info erreicht uns,
aber sie trifft uns nicht. Wir blättern um und lesen vom Massaker in
Afrika. Grausamkeiten überall. Daten. Fakten. Und hier? Keine Info,
sondern Angst. Der Albtraum des Opfers in bewegende Zeilen gebannt.
(04. 10. 2000) |
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Kim Abl
Liebesgeschichte auf 32
Zeilen
Ein Du, das in meinem Kopf umhergeistert. Es wacht mit mir auf, wacht
ein wenig, und sieht dem Morgen zu, wie er sich durch die letzten
schwachen Schatten der Nacht kämpft. (01. 10.
2000) |
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Der
Aurora-Schwerpunkt: Die Wehrmachtsausstellung
(Oktober 2000)
Nachbetrachtung einer
Ausstellung
Dieser Essay bringt Gedanken über Rassenideologie, Gewalt im
Krieg, Sadismus und versuchter Verdrängung zum Ausdruck.
Vernichtungskrieg:
Verbrechen der Wehrmacht
Der differenzierende Dialog über die Geschehnisse im Zweiten Weltkrieg
wird durch einige Politiker und nicht zuletzt durch den
Kameradschaftsbund massiv behindert.
Gedanken zur
Anti-Wehrmachtsausstellung
Die jüngsten,
sehr kritischen Stellungnahmen von Historikern (z. B. Bogdan Musial) zur
Wehrmachtsausstellung sind ein Anlass, die wissenschaftlichen Argumente
gegen die Ausstellung noch einmal zusammenzufassen.
Die Wehrmachtsausstellung
in Salzburg
Die so genannte Wehrmachtsausstellung ist aus vielen Gründen richtig und
wichtig. Vor allem aber muss sie von der Kriegsgeneration als eine
Chance begriffen werden, über das Erlebte (noch einmal) zu reden und zu
reflektieren.
Die Wehrmachtsausstellung
als politisches Kalkül?
Eine
medial geführte Debatte zweier Salzburger Historiker
Der
Moralist
rennt auf die Straße und wirft mit Schneebällen
Was haben amerikanische Liebesfilme mit dem Holocaust zu tun? Wie kommt
man von Liebe & Sex zur Frage, zu welchen Schweinereien der Mensch
eigentlich fähig ist? Durch ein Buch? Durch diesen Text! |
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Markus Murauer/Reinhard Winkler
Das Leben ist ein Geschenk
(30. 09. 2000) |
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Markus Murauer
Das Leben ist ein Geschenk - Teil II
(26. 09. 2000) |
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Gina
und Iris
Dies ist keine Liste feministischer Forderungen,
aber...
Entstanden auch nach einer sehr sehr kurzen Diskussion über die
Sinnlosigkeit bzw. Sinnhaftigkeit des internationalen Frauentages, ohne
dass wir uns einig geworden wären. (18.
09. 2000) |
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Reinhard Winkler
Strawberry fields
Heute stehe ich in der Küche und schäle Erdäpfel. Julia, meine Tochter,
sitzt am Küchtentisch, und John Lennon singt gerade.
(16. 09. 2000) |
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Elisabeth Schöffl-Pöll
Sonen
- auf - Gesang
Der erste Tag in Prinzendorf: Ein literarischer Bericht vom 6 - Tage -
Spiel des Hermann Nitsch 1998.
(13. 09. 2000) |
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Hermann Maier
Über die Geschichte - ein systematischer Abriss
Der historisch Denkende beurteilt die Gegenwart anders als der
ahistorisch Denkende.
(06. 09. 2000) |
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Robert
Hoffmann
Die Fremden sind jetzt unsere Götter
Tourismus und sozialer Wandel im Bundesland Salzburg 1945 - 1997.
(04. 09. 2000) |
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Kurt Luger
Alpenräp in den Hohen Tauern
Jugendkultur in einer österreichischen Tourismusregion.
(02. 09. 2000) |
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Hermann Maier
Vermischte Gedanken über das Altern
Der Zivildienst in einem Altersheim hat meine negative Haltung gegenüber
dem Alter nur bestärkt; ich glaube heute, dass der, der das Alter
idealisiert, einen krassen Irrtum begeht.
(27. 08. 2000) |
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Kurt Luger
Kommunikation im Tourismus
Projektszizze für eine kommunikationswissenschaftliche
Tourismusforschung.
(22. 08. 2000) |
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Norbert Fink
Garaje Olimpo
Der Film zeigt in Anlehnung an eine wahre Geschichte die Verhaftung
einer angeblichen "Linken" zur Zeit der Videla-Diktatur in Argentinien.
Rund 1500 Menschen wurden, nachdem sie brutal gefoltert wurden, über
offenem Meer aus dem Flugzeug geworfen. (17. 08.
2000). |
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Reinhard Winkler
Ich hege
Ich hege (hege?) hin und wieder den Verdacht.
(12. 08. 2000) |
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Der
Aurora-Schwerpunkt: Biotechnologie und Ethik
(Sommer 2000)
Ordentlich genetisch - Mensch in Reih und Glied
Das größte Hindernis auf dem Weg
zur genetischen Vollkommenheit ist das Leben selbst.
Die maßlose Gentechnik für den Menschen nach Maß?
Die Molekularbiologie hat die
Wissenschaft in den letzten Jahren revolutioniert und ihre mögliche
Anwendbarkeit lässt Utopien greifbar werden, die die einen - angesichts
scheinbar unbegrenzter therapeutischer Aussichten -, zum Schwärmen
bringt, während die anderen die Entwicklung mit Angst und Schrecken
verfolgen.
Peter Sloterdijks "Regeln für den Menschenpark
Der Kulturphilosoph Peter Sloterdijk redet gefährlich und
mißverständlich über Fragen, die eine vorsichtigere und differenziertere
Auseinandersetzung verdient hätten.
Der menschliche Klon als Symbol und Mythos
Sloterdijks Elmauer Rede ist Ausdruck der
menschlichen Allmachtsphantasie. Erstmals scheint der Mythos von der
Erschaffung künstlichen Lebens in die Realität umsetzbar zu sein.
No risk, no fun - ethische
Normen im Schwinden
Die Verbindlichkeit ethischer
Grundsätze ist deutlich im Schwinden, daher ist in der Zukunft die
Verkleinerungsform - Etikette - angebracht. Zum Beispiel: Die
Gentechnik.
Landwirtschaft im Zeitalter neuer Technologien
Ebensoweit wie der Themenumfang des
folgenden Beitrags ist der Einflußbereich der Gentechnik im täglichen
Leben: Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es? Können gentechnische
Veränderungen nachgewiesen werden? Werden genetisch veränderte Produkte
ausreichend gekennzeichnet? Und schließlich: Welche Rolle spielen
Österreichs Bauern im Globalisierungsprozeß? |
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Wolfgang Schwarz
Ein surrealistisch grauer
Tag
Das Haustelefon ist mit Oropax zugestopft, den Radiowecker habe ich den
Guppies zum Spielen gegeben. Den Funkwecker habe ich in der
Waschmaschine eingesperrt. Nur das Telefon habe ich vergessen. Ich hebe
ab und sage: "Hier ist der automatische Anrufbeantworter der
Justizvollzugsanstalt Mitte. Zur Zeit sind alle unsere Zellen belegt.
Bitte stellen sie sich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal." Meine
Mutter antwortet freundlich "Was Klaus, bist du denn noch nicht auf
Arbeit?" (14. 08. 2000) |
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Wolfgang Schwarz
Ein Sonnabend
Ein Sonnabend im Februar. 8.00 Uhr. Die presenile Bettflucht treibt mich
ins Bad. Alles ist schön blitzeblank, ich habe den ganzen Freitag Abend
sauber gemacht. Auf Arbeit darf ich heute nicht gehen, die haben am
Wochenende zu. Und es regnet draußen. Was soll ich heute tun?
(10. 08.
2000) |
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Karlheinz Rossbacher
Lesen und Germanistik - heute und morgen
Ist die Germanistik überflüssig? Naht mit den neuen Technologien das
Ende des Buches? Worin liegt die Bedeutung der Literatur? Das sind die
Fragestellungen, auf die der Salzburger Germanist Karlheinz Rossbacher
recht eindeutige Antworten formuliert. (09.
08. 2000) |
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Hermann Maier
Gedanken über die Literatur, die Wahrheit und
Maxim Biller
Der moderne Schriftsteller ist kein Knecht, sondern sein eigener Herr.
Er akzeptiert nur seine eigenen Regeln: Er bringt das zur Sprache, was
ihm richtig und wichtig erscheint, er schreibt, wie und was er will und
(hoffentlich) nicht, was dieser Leser, dieser Literaturkritiker, dieser
Buchmarkt etc. von ihm erwarten. (01.
08. 2000) |
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Wolfgang Schwarz
Hektik
7.00 Uhr, der Wecker klingelt. Fit wie ein Turnschuh springe ich aus dem
Bett unter die kalte Dusche und putze mir die Zähne. Dusche auf volle
Pulle warm gestellt, raus aus der Dusche, rein in die Trainingshosen und
schnell in die Küche gerannt. (29. 07.
2000) |
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Markus Murauer
Terrence Malicks 'The
Thin Red Line'
Ein filmisches Meisterwerk über die Grenzerfahrungen der menschlichen
Existenz. (18. 07. 2000) |
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Wolfgang Schwarz
Herbst
Es ist Herbst. Draußen regnet es in Strömen und Sturm ist auch. Vom
Fenster aus könnte man die armen Menschen beobachten, die jetzt draußen
rumlaufen müssen. Viele sind es nicht und die wenigen sehen kläglich
aus. Ich sehe aber nicht aus dem Fenster. Auch laufe ich nicht draußen
rum, ich fahre Fahrrad.
(10. 07. 2000) |
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Zaneta Sobota
Die Faszination des Theaters im Zeitalter von Film
und Fernsehen
Das Theater wird heute von immer weniger Menschen besucht – das ist eine
Tatsache. Der Grund dafür ist darin zu suchen, dass das Fernsehen und
das Kino das Theater in seiner Funktion als "Vermittler" von Erlebnissen
und Sachverhalten zunehmend ersetzen. (05.
07. 2000) |
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Franz
Wagner
Zirkelschluß im Big-Brother-Haus
"Big Brother zeigt das Leben, wie es
wirklich ist." Diese von Fans und Medienexperten gleichermaßen geprägte
Einschätzung wird des öfteren als gewichtiges Argument für die Existenz
immer extremerer Real-Life-Shows angeführt. Was beide aber nicht wissen:
Das Bedürfnis nach gesteigerter "Realität" wird in Wahrheit gar nicht
erfüllt. (03. 07. 2000) |
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Wolfgang Schwarz
Eine Liebesgeschichte
Jede Nacht hören die Kräne das Klagelied der Bauarbeiter, jede Nacht
wiegen sie ihre Ausleger im Takt der Dreiklänge. Man sagt, Kräne haben
Herzen von Stahl, kalt und grausam, unbarmherzig und hart. Doch heute
nacht weinen auch Kräne und füllen Baugrube um Baugrube mit dem salzigen
Naß von Myriaden rostiger Tränen. (20. 06. 2000) |
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Terézia Mora
Zum Streit um den
Ingeborg-Bachmann-Preis
Jörg Haider sorgt immer
wieder dafür, dass sich alles um ihn dreht. Auch der traditionelle
Ingeborg-Bachmann-Preis soll letztlich wegen ihm nicht mehr so
heißen dürfen. Was aber wird durch solche Maßnahmen bewirkt? Wird Haider
damit nicht ein Feld geräumt, auf dem er nichts verloren hat?
(17. 06. 2000) |
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Martin Prlic
Spaghetti kochen mit Nirvana
Betrachtungen über eine unzertrennliche Beziehung, über Weltschmerz und
Magen-Darm-Probleme.
(12. 06. 2000) |
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Traude Veran
"Literatur
und Rechtschreibreform
Dichter/innen, Journalist/inn/en, Schriftsteller/innen, Wissenschaftler/innen
sind von jeder Veränderung der Schreibkonventionen unmittelbar
betroffen. Man sollte also meinen, dass sich die schreibende Zunft
heftig interessiert und einmischt, wenn von einer Änderung der
Rechtschreibung die Rede ist. Das Gegenteil war der Fall.
(06.
06. 2000) |
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Reinhard Winkler
G-tt
Gott sollte uns wieder einmal den Gefallen tun und uns ein Zeichen
schicken. Eines, das uns unweigerlich an seine Existenz glauben lassen
will. Er sollte, zum Beispiel, aus allen jemals aufgeschriebenen Wörtern
Gott das o verschwinden lassen. In allen Büchern und katholischen
Magazinen wäre dann nur mehr zu lesen: G-tt. Und wenn Kardinal Schönborn
im Fernsehen beim Lesen der Osterpredigt wieder einmal das Wort Gott in
den Mund nähme, hörten wir einen leisen Pipston anstelle des os.
(03. 06. 2000) |
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Kristin Teuchtmann
Anna Mitgutschs neuester Roman
"Haus der Kindheit"
Max Berman, Mitgutschs erster männlicher
Protagonist überhaupt, ist ein erfolgreicher New Yorker Innenarchitekt,
der nicht wirklich irgendetwas zu vermissen scheint. Er liebt seine
Arbeit, verschiedene Frauen und seine Stadt: die Architektur,
den Strand von Coney Island und das Meer.(19.
05. 2000) |
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Wolfgang Schwarz
Gesundheit und Bildung
Super heiß, windstill, dunkel. 21.00 Uhr, 95°C. Ein Mann sitzt einsam
auf einer Holzbank. (12. 05.
2000) |
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Karl
Müller
Spielball der Geschichte - Modellfall Kärnten
Der hier publizierte Vortrag des Salzburger Germanisten Karl Müller
(anlässlich des Symposions "Heimat. Regionale Identitäten im
historischen Prozess. Heimatliche Kultur und Zivilisation im
italienisch-österreichischen Alpengebiet" - 28.-30. Oktober 1999)
thematisiert den Film "Das Dorf an der Grenze" von Thomas Pluch
(1934-1992).
(06. 05. 2000) |
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Hermann Maier
Alle Menschen sind sterblich
Alle Menschen sind sterblich" beschreibt die wechselvolle Geschichte
eines Mannes, Raymond Foscas, dem der Genuss eines Elixiers
Unsterblichkeit verliehen hat. Wir begegnen ihm als Fürst im
mittelalterlichen Italien, als Vertrautem Karls des Fünften, während der
Entdeckung der Neuen Welt, im Revolutionszeitalter. Wer aber nun meint,
"Alle Menschen sind sterblich" sei ein beliebiger historischer Roman,
der irrt sich gewaltig.
(03.
05. 2000) |
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Matthias Part
Ingeborg Bachmanns Werk
Hans Höllers 1999 erschienene 'rowohlts monographie' über Ingeborg
Bachmann: Der 1947 in Vöcklabruck geborene und an der Universität in
Salzburg lehrende Germanist Hans Höller beherrscht eine Gabe, die bei
Biografen eher selten ist. (02.
05. 2000) |
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Reinhard Winkler
Freund?
Darf man jemanden mein Freund nennen, darf man sich jemandes
Freund nennen, hat man die Fähigkeit, ein guter Freund zu sein, was ist
ein guter Freund, wie viele Freunde hält der Mensch aus?
(01. 05. 2000) |
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Bernhard Flieher
Ewig laut sei das Leben
Im Herbst sind AC/DC auf Tournee. "Stiff Upper Lip" heißt ihr aktuelles
Album. Es klingt so gut wie alle vorangegangen. Die Frage ist: Darf man
das überhaupt sagen? (01. 05.
2000) |
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Matthias Part
Thomas Bernhard und der Hippinger Hansi
Der "Hippinger Hansi" aus Seekirchen war gemeinsam mit dem Schorschi aus
Ettendorf wohl der wichtigste Freund Bernhards aus der Kinderzeit, und
er begleitete des öfteren den Schriftsteller Johannes Freumbichler und
dessen geliebtes Enkelkind bei den so wichtigen Spaziergängen.
(01.
05. 2000) |
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Wolfgang Schwarz
Die Vernunft
Die Vernunft, zum Beispiel. Die Vernunft ist die, die nicht meine
Freundin ist. Manchmal packt sie mich, die Vernunft, von hinten, und sie
schlägt und schlägt von hinten gegen mich, als wäre sie völlig
wahnsinnig. Ich höre sie stöhnen. Irgendwann dreh' ich mich um und schau
sie an. Und sie sieht mir mitten ins Gesicht und sagt: Du schon
wieder? (11. 04.
2000) |
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Iris
Gruber
Luc Bessons "Joan of Arc"
Hat schon wieder eine der zahllosen Verfilmungen von Geschichte und
Leben der Jeanne d’Arc heute noch Sinn?
(08. 04. 2000)
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