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Aber-Witz
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Aphorismen von Alexander Eilers
(16. 09. 2005)


  • Alle Menschen sind Brüder. Wie Kain und Abel.
     
  • Würde? Leider nur ein Konjunktiv.
     
  • Mann und Frau: Gegensätze ziehen sich aus.
     
  • Ein planmäßiges Leben ist – wie das Wort schon sagt – flach und mäßig.
     
  • Mehrmaliges Aufgießen macht überflüssig.
     
  • Warum Strohköpfe nicht nachdenken? Ein Geistesblitz wäre brandgefährlich.
     
  • Der Rebstock ist die beste Krücke.
     
  • Vom Doktorvater zur Brust genommen; kam aber nichts heraus.
     
  • Börse: Institut für Effektenhascherei.
     
  • Die Zankäpfel der Philosophen sind Fallobst vom Baum der Erkenntnis.
     
  • ? – ein Widerhaken.
     
  • Wer seine Schulden begleicht, gerät leicht in Vergessenheit.
     
  • Eine Akademikerkarriere: Dissertation, Habilitation, Rehabilitation.
     
  • Unsere Zeit heilt alle Wunder.
     
  • Realisten machen sich nichts vor. Sie sehen nur das, was sie glauben.
     
  • Standpunkte sind Ruhestätten der Wißbegierde.
     
  • Wie man andere in Widersprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen.
     
  • Bevor der Schüchterne etwas sagen kann, fällt er sich selbst ins Wort.
     
  • Inquisition: Kreuzverhör.
     
  • Warum ist Altruismus so beliebt? Weil jeder hofft, von ihm profitieren zu können.
     
  • Früher war alles besser. Sogar die Zukunft.
     
  • Letzte Gewißheit: Auch Skeptiker müssen dran glauben.
     
  • Bei Völkermord drückt man gerne beide Augen zu, und zwar den Opfern.
     
  • Wer die Zeit totschlägt, begeht Selbstmord.
     
  • Selbst der vorgehaltene Spiegel trügt. Man sieht sich immer noch seitenverkehrt.
     
  • Politik und Wildschutz lehren: Losungen sind Scheiße.
     
  • Die größte Sorge der Oberschicht ist es, den goldenen Löffel abzugeben.
     
  • Schlaf: Traumurlaub.
     
  • Aphorismen sind Wildkatzen im Gehege der Prosa.
     
  • Hochrechnungen sagen die Zukunft voraus, sofern alles beim alten bleibt.
     
  • Hohlköpfe sorgen für große Resonanz.
     
  • Versammlungsfreiheit: Das Volk geht von aller Staatsgewalt aus.
     
  • Keine Sorge! Das Altern hat irgendwann ein Ende.
     
  • Individualisten – über Ecken und Kanten miteinander verwandt.
     
  • OPEC: Kartell der Öligarchen.
     
  • Die einzige Wahrheit des Kapitalisten ist die bare Münze.
     
  • Die Intelligenz sitzt in den kleinen grauen Zellen – vor allem im Polizeistaat.
     
  • Achtung beim Verriß! Man schneidet sich leicht am Papier.
     
  • Zeitungswesen: Leidartikelgewerbe.
     
  • Das Erstbeste ist das Allerletzte.
     
  • Alle Menschen sind gleich – und manche reich.
     
  • Universitätslaufbahn: Gradwanderung.
  • Der Hedonist fordert existentielle Satisfaktion.
     
  • Vorsicht mit dem Lorbeerkranz! Er könnte über die Augen rutschen.
     
  • Mimesis? Eine Hölle genügt!
     
  • "Ausnahmen bestätigen die Regel" – nicht die alte, aber die neue.
     
  • Kritischer Jargon: Dialekt der Aufklärung.
     
  • Der Wert einer Utopie bemißt sich an ihren Opfern.
     
  • Bibliographische Angabe. Wie wahr!
     
  • Wer den Musenkuß erzwingt, handelt sich Ohrfeigen ein.
     
  • Unvollkommen – ohne Fehler.
     
  • Wissenschaftliche Disziplin: Im Fortschritt, marsch!
     
  • Lek-Türe.
     
  • Was ist der Mensch? Ein heruntergekommener Baumbewohner.
     
  • Operation: einschneidendes Erlebnis.
     
  • Jahresringe. Unter den Augen.
     
  • "Die Wahrheit ist ein Weib." Nietzsches Gleichung mit zwei Unbekannten.
     
  • Alkohol: Inspirituose.
     
  • Utopie des Aphoristikers – ein Punkt, nicht mehr.
     
  • Die Welt ist alles, was vier Fälle hat.
     


Kontakt:

Alexander Eilers
Alicenstr. 2
35390 Gießen
Tel.: 0641/8778667
E-mail: alexander.eilers@gmx.de
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