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Wr. Godot
Von Heinz Pusitz


Eine leere Landschaft, nichts deutet auf etwas,
reine Zeichenlosigkeit. 3 Menschen.

Der Erste: Fad, sehr fad.

Der Zweite: Rücksichtslos, wie immer.

Der Erste: Noch immer fad.

Der Dritte: Gibt’s denn nix anderes?

Der Erste: Das ist unser Thema.

Der Zweite: Welches?

Der Erste: Das andere!

Der Dritte: Habe ich was Falsches gesagt?

Der Erste: Nein, rütteln wir darin.

Der Dritte: Worin?

Der Zweite: Ja, im Thema.

Der Dritte: Welches Thema?

Der Erste: Im anderen?

Der Zweite: Welches andere?

Der Dritte: Also bist du heute im Oarsch daham!

Der Erste: Er hat es auch schon verstanden!

Der Zweite: Was?

Der Dritte und Erste gemeinsam: Das andere!

Der Zweite: Das andere kummt net.

Der Dritte: Es ist schon da!

Der Zweite: Wo?

Der Erste: Na hier.

Der Dritte: In deinem Hirn wurde ein Vielfaches von einen Federvieh hinterlegt!

Der Erste: Wieder anders als erwartet.

Der Zweite: Was ist anders?

Der Erste: Na, die Vorkommnisse.

Der Dritte: Jetzt bin ich draußen, welche Vorkommnisse?

Der Zweite: Du kapierst wirklich nichts. Weder Feuchtes noch Trockenes...

Der Erste: Jetzt hat’s der Zweite kapiert. Ganz schön meschugge das.

Der Dritte: Was ist meschugge?

Der Erste: Halt dich an den Zweiten.

Der Zweite: Wer ist der Zweite?

E-mail an den Autor:
hpusitz@yahoo.com


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