Frauenbewegungen der 60er Jahre

Von Doris Kirchberger

Lehrveranstaltung: SE: Mythos und Realität der Sechzigerjahre
Lehrveranstaltungsleiter: Reinhold Wagnleitner / Reinhard Krammer
Universität: Universität Salzburg, Institut für Geschichte
Semester: WS 1996/97

 

Inhaltsverzeichnis:


EINLEITUNG:  

1. Geschichte der Frauenbewegung:

        1.1 Historischer Exkurs:

        1.2 Frauenbewegungen der 60er Jahre:

        1.3 Resumee:  

2. Kulturell-politischer Hintergrund der 60er Jahre:

        2.1 Mißstände:

                2.1.1 Die Arbeit:

                2.1.2 Die Gesetzgebung:

                2.1.3 Die Werbung:

        2.2 Die Bewußtwerdung:

                2.2.1 Die Bildungsexpansion:

                2.2.2 Der Wertewandel:

                2.2.3 Frauen & der Zusammenhang mit anderen revolutionären Bewegungen

        2.3 Resumee:

3. Schluß:  

BIBLIOGRAPHIE

 


 

Einleitung:


    Die Geschichte der Frauenbewegungen ist eine lange, denn ständig mußten die Frauen um ihre Rechte kämpfen. Zwar wurde durch die Erklärung der Menschenrechte (Amerika: 1791; Frankreich: 1789; Österreich: 1867) die theoretische Voraussetzung zur Gleichheit von Mann und Frau geschaffen, doch trotzdem wurden die Frauen in der Folge aus dem politischen Leben ausgeschlossen. Indem man sich zum Gleichheitsgrundsatz bekannte, diesen jedoch gleichzeitig ständig verletzte, fühlten die Frauen sich betrogen, und sie begannen zu protestieren.
Das Thema dieser Seminararbeit sind nun die Frauenbewegungen der 60er Jahre.
Diese neue Welle der Frauenbewegungen stellen ein internationales Phänomen dar, da die Bewegungen ungefähr zur gleichen Zeit die historisch und sozio-ökonomisch unterschiedlichsten Länder mit den gleichen Fragestellungen ergriff: Frauen aller Schichten organisierten Aufstände, bei denen sie für das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und für die großen gesellschaftlichen Fragen nach Arbeitsteilung, Eigentum, Ausbeutung und Herrschaft eintraten.
Was ich nun in meiner Seminararbeit versuche, ist, eine Begründung für dieses grenzenüberschreitende Phänomen der Frauenbewegungen der 60er/70er Jahre zu finden. Dazu wird im 1. Teil meiner Arbeit auf die Geschichte der Frauenbewegungen eingegangen, während im 2. Teil der kulturell-politischen Hintergrund der 60er Jahre näher beleuchtet wird. Nicht berücksichtigt jedoch wurden bei meiner Untersuchung die Länder der 3. Welt!

 

1. Geschichte der Frauenbewegungen:


Die Art der Organisation, die Zielsetzungen und die Vorgangsweisen der Frauenbewegungen der 60er Jahre sind das Produkt eines langen Reifungsprozesses. Um vor allem die inhaltliche Ausrichtung der neuen Frauenbewegungen zu verstehen, ist das Wissen um die Entwicklung der Frauenbewegungen seit dem 19. Jahrhundert eine Grundvoraussetzung:

 

1.1 Historischer Exkurs:


Eine sehr wichtige Periode für die Entstehung und vor allem für die inhaltliche Ausrichtung der künftigen Frauenbewegungen war die Zeit zwischen Ende des 18. Jahrhunderts und 1848, da es in dieser Zeit zu entscheidenden Veränderungen in bezug auf den Status der Frauen kam. Denn trotz des Bekenntnisses zu den allgemeinen Menschenrechten und somit auch zum Gleichheitsgrundsatz, wurde den Frauen entweder die völlige politische Gleichberechtigung verweigert - ein Beispiel dafür wäre Frankreich - oder aber es wurden ihnen Rechte, die sie bereits hatten, wieder aberkannt.
Ein Beispiel für das zuletzt genannte wäre der Norden Amerikas:
Um 1800 gab es in den USA einen Mangel an Frauen, was ihnen eine bevorzugte Stellung einbrachte. Sie mußten - so wie jedes andere Mitglied der Gesellschaft auch - ökonomische Funktionen übernehmen, was soviel heißt wie, es wurde von ihnen erwartet, daß sie einen Beruf erlernten und einer Arbeit nachgingen. Im Ausgleich dazu wurden den Frauen im Gesetz Eigentumsrechte zugestanden. Dieser Sonderstatus der amerikanischen Frauen bedeutete jedoch keineswegs, daß sie eine bessere Stellung in der Gesellschaft gehabt hätten, als die Frauen in Europa, denn in der sozialen Rangordnung war nach wie vor die Stellung des Mannes/des Ehemannes ausschlaggebend, die Frau nahm eine untergeordnete Position ein.
In den folgenden vier Jahrzehnten veränderte sich jedoch die amerikanische Gesellschaft wesentlich. - Neue Ideale, wie zum Beispiel die Selbstverwirklichung oder die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs, gewannen für alle an Wert. Leider galt dies nur für die Männer. Die Frauen wurden aus der Demokratie ausgeschlossen, ja, ihre Situation verschlechterte sich sogar, denn die Arbeit der Frauen außerhalb des Haushaltes wurde nicht mehr akzeptiert. Ausgenommen davon waren der Bereich der Erziehung und die Fabriksarbeit, welche zu schlecht bezahlten Domänen der Frauen wurden, in denen es kaum berufliche Aufstiegschancen gab.
Dazu kam, daß aufgrund der industriellen Revolution und der damit verbundenen fortschreitenden Mechanisierung nur wenig Qualifikationen notwendig waren, wodurch die ungelernten Fabriksarbeiterinnen zu Hilfskräften degradiert wurden. Dies verstärkte natürlich die Diskrepanz zwischen den Industriearbeiterinnen und den "Damen" der oberen Schichten. Letztere stellten das Ideal der Weiblichkeit, der "besseren" Gesellschaft, dar. Unter diesen "Damen" gab es einige, die sich weiterbildeten, indem sie Schulen besuchten und sich somit auf eine Berufstätigkeit vorbereiteten.
Diese kleine Gruppe der gebildeten Frauen war dann auch die tragende Schicht in den ersten Frauenbewegungen. Ihre Kritik galt vor allem dem Ausschluß der Frauen aus der Politik, was auch einer der Auslöser für die 1848 erstmals abgehaltene Versammlung der Frauenrechtsbewegung in Seneca, New York, war. In dieser Bewegung reagierten die Frauen der Mittel- und Oberschicht auf ihre Statusminderung. Ziele dieser neu gebildeten Organisation waren die Durchsetzung des rechtlichen Schutzes und des Besitzrechtes sowie die Erlangung des Stimmrechtes. Was sie jedoch nicht vertraten waren die Interessen der wirklich ausgebeuteten Arbeiterinnen, weil es kaum Kontakt zwischen diesen beiden Schichten gab. Die unorganisierten Arbeiterinnen schlossen sich im Kampf um Lohnsteigerung und Arbeitsschutzgesetz den Männern an. Was den Frauenbefreiungsbewegungen zu dieser Zeit also noch fehlte, das war das gemeinsame Vorgehen, das gerade die Bewegungen der 1960er Jahre auszeichnete.
Außerdem waren sie zu sehr auf die rechtliche und politische Gleichstellung fixiert, welche sogar d a s Allheilmittel gegen alle Mißstände der Gesellschaft zu sein schien. Denn, wie man in den folgenden Jahren sah, hatte die Erringung des Wahlrechtes nicht unbedingt die Emanzipation der Frauen zur Folge. "Es fehlten noch grundsätzliche Konzepte für gesellschaftliche und politische Erneuerungen." Immerhin jedoch verringerten diese ersten Kämpfe die rechtlichen und institutionellen Einschränkungen für Frauen beachtlich, verschafften ihnen Zugang zum politischen Leben, und die Frauen lernten, sich zu organisieren.

 

1.2 Frauenbewegungen der 60er Jahre:


Zwischen 1967 und 1970 wurde eine neue Art des Feminismus sichtbar. Es entstanden feministische Gruppen, die ein breites Spektrum an politischen Ansichten und organisatorischen Methoden aufwiesen. Die verschiedenen politischen Ansichten äußerten sich auch dadurch, daß es drei verschiedene Richtungen gab:

1) bürgerliche Frauenbewegung

2) linke Studentenbewegung

3) radikal-feministische Befreiungsbewegung

Diese unterschiedlichen Richtungen bekamen ihre Impulse aus drei verschiedenen ideologischen Lagern.

Bürgerliche Frauenbewegung:

Sie stellte mehr oder weniger eine neue Form der etablierten feministischen Bewegung dar, wodurch sich auch ihr Hauptziel ableiten läßt: Sie wollten auf legalem Weg die völlige Gleichberechtigung der Frauen durchsetzen.

Beeinflußt wurde diese Bewegung durch liberale und sozialdemokratische Tendenzen.

Linke Studentenbewegung:

Diese Bewegung setzte sich aus Frauen zusammen, die sich von den Studentenbewegungen abgespalten hatten, jedoch deren Gedankengut übernommen und ausgefeilt haben. So setzt sich diese Bewegung nicht nur für eine klassenlose Gesellschaft ein, sondern kämpft auch für eine geschlechterlose Gesellschaft. Ersichtlich ist dies aus den folgenden 2 Zielsetzungen:

- Eine Abwendung vom Kapitalismus hin zu sozialistischem Denken und Produzieren

- Eine Veränderung des menschlichen Bewußtseins, die Befreiung aus der Fixierung auf Autoritäten

Radikale Befreiungsbewegung

Die Mitglieder dieser Bewegung hatten die psychologische Befreiung der Frau zum Ziel. Sie wollten eine Art "weibliche Gegenkultur" zur reinen Männerkultur begründen. Damit verbunden war ein "radikales" Bekenntnis zum weiblichen Geschlecht, da Sexualität als wichtigste Dimension des psychologischen Befreiungsprozesses angesehen wurde. Der Kampf gegen die sexuelle Unterdrückung und die patriarchalischen Verhaltensweisen standen daher auch im Vordergrund.
Neu in der "neuen" Emanzipationsbestrebung der Frauenbewegungen seit dem vorigen Jahrhundert war nur die radikal - feministische Position. Sie unterschied sich von den anderen Bewegungen auch durch die Art ihrer Methode - dem "Consciousness - Raising" (Bewußtseinserweiterung). Durch Gespräche in kleinen Gruppen sollten die Frauen zu einem neuen Selbstbewußtsein finden. Diese radikale Bewegung kämpfte auch teilweise gemeinsam mit Männern (Homosexuellen-Gruppen).

 

1.3 Resumee:


Ich glaube, daß durch den historischen Exkurs und durch die kurze Charakterisierung der Frauenbewegungen der 60er Jahre sehr wohl der Reifungsprozeß erkennbar geworden ist, der in der Geschichte der Frauenbewegungen stattgefunden hat. Man hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt!
Man lernte, daß nur das gemeinsame Vorgehen der Frauen als ein einheitlicher Block zielführend ist. Und man lernte vor allem realistischer zu denken, da utopische Erwartungen enttäuscht wurden: Die Frauen - und das war sicherlich der größte Schritt der Erkenntnis - erkannten, daß das Erreichen des politische Mitspracherechts alleine nicht ausreichte, viel wichtiger war es das Bewußtsein der Gesellschaft zu verändern! Dies ist auch erkennbar in den inhaltlichen Zielsetzungen der Frauenbewegungen der 60er Jahre. Vorzeigebeispiel dafür wäre die feministisch-radikale Richtung der Bewegungen, denn diese Frauen gingen sogar noch einen Schritt weiter: Sie wollten das Bewußtsein der Gesellschaft, ja überhaupt die ganze Gesellschaft verändern, indem sie mit sich selbst beginnen. Ihr Motto könnte folgendermaßen lauten: "Zuerst mit sich selbst ins Reine kommen, sich selbst akzeptieren und dann den dadurch entstandenen Schwung auf die Gesellschaft wirken lassen.
Dieser Reifungsprozeß, der in der Geschichte der Frauenbewegungen stattgefunden hat, ist eine der Begründungen für das grenzenüberschreitende Phänomen der Frauenbewegungen der 60er Jahre. Und ich glaube sie ist berechtigt, wenn man davon ausgeht, daß die Frauen aus ihren Fehlern aus der Vergangenheit gelernt haben!

 

2. Kulturell-politischer Hintergrund der 60er:


Im 2. Teil dieser Arbeit wird nun versucht das grenzenüberschreitende Phänomen der Frauenbewegungen der 60er Jahre auf eine andere Art zu erklären: Dazu werde ich den kulturell-politischen Hintergrund der 60er näher beleuchten. Ich erhebe dabei sicherlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn ich wählte dazu nur drei Bereiche aus, die mir persönlich als wichtig erschienen:

1. Der Wertewandel - die Rolle/Stellung der Frauen in den 60er Jahren

2. Die Bildungsexpansion

3. Die Frauen und der Zusammenhang mit anderen revolutionären Bewegungen der 60er Jahre

Im Vordergrund meiner Überlegungen stand bei diesem 2. Teil der Arbeit die Frage: Warum kam es gerade Ende der 60er Jahre zu einer internationalen Welle von Frauenbewegungen? Um darauf eine Antwort zu finden muß man sich grundsätzlich einmal Gedanken darüber machen, wann es überhaupt zu Protesten kommt. Hierzu stellte ich folgende These auf:

Voraussetzungen für Proteste sind:

a) es muß Mißstände geben

b) man muß diese erkennen/sich ihrer bewußt werden

c) jetzt kann man hoffen, daß durch Aktionen/Proteste eine Verbesserung erzielt werden kann

d) dadurch erst werden Mißstände zu einem revolutionären Anstoß einer Bewegung

Da Punkt a) und b) hierbei die beiden wichtigsten Schritte sind, werde ich in den folgenden Seiten untersuchen, ob die 60er Jahre ein guter Nährboden für das Entstehen von revolutionären Bewegungen waren.

GERECHTIGKEIT

Frage: "Jetzt möchte ich Ihnen einen Fall erzählen: Zwei Automechaniker/zwei Sekretärinnen sind gleich alt und tun praktisch die gleiche Arbeit, aber eines Tages stellt der/die eine fest, daß der/die andere 100 Mark mehr im Monat bekommt. Er/sie geht zum Chef, um sich zu beklagen. Aber der Chef muß ihm/ihr sagen, daß der/die andere tüchtiger und zuverlässiger ist und rascher arbeitet als er/sie. - Halten Sie es für gerecht, daß der/die eine mehr bekommt, oder halten Sie es nicht für gerecht?"

 

Antwort: Mai 1972

 

Gerecht

Nicht gerecht

Andere bzw. unkorrekte Antwort

 

%

%

%

Daß der tüchtigere Automechaniker mehr bekommt, halten für

81

17

2

Daß die tüchtigere Sekretärin mehr bekommt, halten für

77

21

2

- Woran lag es wohl, daß 4 % mehr der Befragten es nicht für gerecht empfanden, daß die tüchtigere Sekretärin mehr bekommen sollte?!



2.1 Mißstände:


Wenn ich von Mißständen in bezug auf Frauen spreche, dann meine ich die Diskriminierung der Frauen in der Gesellschaft. Um eine Einsicht in das Ausmaß und die Art der Diskriminierung zu bekommen, muß die Stellung der Frauen in der Gesellschaft der 60er Jahre untersucht werden. Dabei kann man feststellen, daß die Frauen in den meisten Ländern, in fast den selben Bereichen, im mehr oder weniger selben Ausmaß diskriminiert wurden. Diese Bereiche wären: die Arbeit, die Bildung, die Gesetzgebung, das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper, die Werbung,...

Beispiele dazu:


2.1.1 Die Arbeit:


Daß die weibliche Erwerbsarbeit nicht erst eine Erscheinung der modernen Zeit ist, ging ja schon unter I.1. hervor. Ebenso bekannt ist auch die Tatsache, daß die Arbeit der Frauen seit jeher schlechter bezahlt wurde. Der Grund dafür liegt in der langsamen Professionalisierung der Arbeit, durch die bestimmte Berufsbereiche für Frauen unzugänglich wurden, da eine bestimmte Ausbildung vorausgesetzt wurde, von der die Frauen jedoch ausgeschlossen waren. Solche Berufsbereiche waren der der Medizin, des Rechtswesens, des Handels und des Gewerbes, also Berufssparten, welche mit einem hohen Prestige verbunden waren. Dies führte natürlich zu einem Sinken des Status der Frauen, da sie eher in den Bereich der Industrie und des Erziehungswesens verdrängt wurden, welche in Folge auch zu sogenannten Frauenberufszweigen wurden, die eben schlecht bezahlt waren.
Vor allem im Bereich der Industrie verlor die Frauenarbeit und somit auch die Frauen immer mehr an Ansehen, da die Arbeit wenig niveauvoll war, da man nur geringe Aufstiegsmöglichkeiten hatte und kaum eine Ausbildung nötig war. Kurz gesagt, die Frauen waren im Bereich der Arbeit ständig diskriminiert. Dazu kommt auch noch, daß in wirtschaftlichen Krisen sie die ersten waren, die dies sie in Form von Entlassungen zu spüren bekamen.
Nun stellt sich natürlich die Frage, warum es erst Ende der 60er Jahre zu so großen Protesten gegen diese Art der Diskriminierung gekommen war, warum nicht schon 1930, 1940, oder 1950?
Der Grund dafür liegt in der Kriegswirtschaft, welche den Frauen neue Arbeitsmöglichkeiten bot. Als der Krieg dann zu Ende war, mußten die Frauen den Männern zwar wieder ihre Arbeitsplätze überlassen, doch hatte es den Anschein, als würden die Frauen freiwillig zu Hause bleiben, um sich um die im Krieg etwas vernachlässigte Mutterschaft zu kümmern. Betty Friedan bezeichnete diese Zeit als "Weiblichkeitswahn"; Andrew Sinclair hingegen als "neuen Vikorianismus".
Somit blieb es also der folgenden weiblichen Generation überlassen, neue feministische Revolten gegen die Diskriminierung der Frauen zu starten. Voraussetzung dafür war sicherlich die Bildungsexpansion der 60er Jahre, die das Bewußtwerden der Mißstände förderte, und auf die ich noch später eingehen werde.


2.1.2 Die Gesetzgebung:


Bei der Gesetzgebung gibt es rechtliche Diskriminierung unter dem Deckmantel der "Schutzvorschriften". Man gibt vor die Frauen zu schützen, indem man ihnen Vorschriften bezüglich der Art der Arbeit, der Arbeitszeit und des Arbeitsortes macht. Außerdem werden die Frauen durch bestimmte Gesetze geradezu vom Mann abhängig gemacht. - Ein Beispiel dafür wäre, daß das Einkommen der Frau dem des Mannes zugerechnet wird, wodurch der Mann zum Ernährer der Familie, zum Familienoberhaupt wird, dem auch die elterliche Gewalt über die Kinder obliegt. Auch das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper ist in keinem Land ein selbstverständliches Recht der Frauen. Zwar sind die Regelungen über Verhütungsmittel oder Abtreibung von Land zu Land unterschiedlich, doch nirgends kann die Frau wirklich selbst darüber entscheiden.


2.1.3 Die Werbung:


In den 60er Jahren beginnen Frauen sich der Diskriminierung ihres Geschlechts in der Werbung bewußt zu werden, und sie fangen an dagegen zu protestieren. Dies ist auch nur verständlich, wenn man sich das Bild vor Augen hält, welches durch die Werbung der 60er Jahre vom weiblichen Geschlecht entsteht. Die Spiegel des wirklichen Leben sind die Medien. Und für Frauen ist eben die Werbung der gehässigste Spiegel von allen, da von ihr die Mythen über die Rolle der Frauen ausgebeutet und gleichzeitig auch noch verstärkt werden. Vielleicht paßte das Bild, das dadurch entsteht tatsächlich auf den Großteil der weiblichen Bevölkerung der damaligen Zeit, nur wird es den Frauen zunehmend schwerer gemacht aus diesen sexistischen Stereotypen auszubrechen. Zwar hat die Werbung diese Bilder von Frauen nicht erschaffen, aber sie legitimiert die idealisierten und stereotypen Rollen der Frauen:

Mutterrolle

Die Mutterliebe wird durch das Kochen zum Ausdruck gebracht, denn immerhin "geht ja die Liebe durch den Magen"! Vermittelt wird in der Werbung auch der Eindruck, daß nur Frauen diese Arbeit machen können.

Hausarbeit

Wer die Wirklichkeit nicht kennt, würde meinen, daß die Hausarbeit die wahre Berufung aller Frauen der 60er Jahre sei. Ja, der Platz der Frauen - laut Werbung - ist nicht nur der im Haus, sondern in der Küche, oder aber in der Waschküche.

- Eine wahre Illusion, wenn man bedenkt, daß etwa die Hälfte der Frauen berufstätig sind!

Arbeit außerhalb des Haushaltes

Auch dieser Aspekt des Frauendaseins kommt in der Werbung vor, nur, scheinen hierbei die Frauen nur die Handlanger der Männer zu sein. - "Die Männer sind Chefs, die Frauen sind Sekretärinnen." Wahrscheinlich ist jedoch dieses Bild der Frau noch das, welches dem wirklichen Leben am nächsten kommt.

Die Frau als reines Sexobjekt

Besonders bei dieser Art der Werbung werden Frauen offen ausgebeutet. Die Frauen-als-Sexobjekt-Werbung dient der Erfüllung männlicher Phantasien von der Verführung oder Beherrschung der Frauen. Die Aufzählung über Bereiche, in denen Frauen diskriminiert wurden, könnte sicherlich noch verlängert werden, jedoch geht es mir nicht um eine lückenlose Berichterstattung über Mißstände der Gesellschaft der 60er Jahre. Vielmehr ist nun, da wir einen kleinen Einblick in die Frauendiskriminierung bekommen haben, wichtig, was dazu beigetragen hat, daß sich die Frauen dieser Mißstände bewußt geworden sind, sodaß es schließlich zu einer internationalen Protestwelle der Frauen kam.

 

2. 2 Die Bewußtwerdung:


Das Erkennen der Diskriminierung der Frauen kann sicherlich auf eine ganze Reihe von Umständen zurückgeführt werden. Ich habe mich hierbei jedoch nur auf die schon unter II. genannten 3 Bereiche beschränkt: der Bildungsexpansion, dem Wertwandel/Rollenwandel der Frau und dem Zusammenhang zwischen Frauen und anderen revolutionären Bewegungen der 60er Jahre.


2.2.1 Die Bildungsexpansion:


Die Bildungsexpansion in den 60er Jahren trug maßgeblich zu Bewußtwerdung der Diskriminierung von Frauen bei. Die Frauen erkannten die ideologische Manipulation, die hinter der Bildungsexpansion steckte. Unter ideologischer Manipulation verstehe ich, daß es ihnen nun zwar frei stand sich zu bilden, daß aber gewisse Einschränkungen die volle Nutzung dieses Rechtes unmöglich machten. Dadurch fühlten sich die Frauen natürlich betrogen. Einschränkungen waren zum Beispiel die schon weiter oben genannten gesetzlichen Vorschriften bezüglich der Arbeit (Art der Arbeit, Arbeitszeit, Arbeitsort,...). Es gab jedoch aber auch Einschränkungen nicht gesetzlicher Art, welche wahrscheinlich am häufigsten zu tragen kamen:

- Das Studiengeld. Dadurch, daß man für Bildung bezahlen mußte, wurde in Familien mit mehreren Kindern sehr wohl überlegt, wem man dieses Privileg zukommen lassen sollte. Häufig wurden natürlich die Jungen den Mädchen gegenüber bevorzugt, da diese ihre Ausbildung - ungehindert durch bestimmte Vorschriften - voll nützen konnten.

- Veraltete Bildungskonzepte. Die Ideologie von der Verschiedenheit der Geschlechter zog sich wie ein roter Faden durch die Lehrpläne und Schulbücher und beeinflußte die Haltung der Pädagogen und Hochschullehrer. Noch in der Mitte der 60er Jahre lag der Schwerpunkt bei der Ausbildung von Mädchen noch auf der Vorbereitung auf das spätere Hausfrauen-, Ehefrauen- und Mutterdasein. Erst Ende der 60er Jahre fand eine gewisse Akzentverschiebung statt - man wurde als Mädchen auf eine "Doppelrolle" vorbereitet.

Hintergründe der Bildungsexpansion:

Der Anfang für eine Expansion des Bildungswesen wurde sicherlich im 19. Jahrhundert durch die große Mechanisierung der Industrie gesetzt. Indem immer kompliziertere Maschinen Aufgabenbereiche des Menschen übernahmen, waren immer mehr Arbeiter gezwungen lesen und schreiben zu lernen. Man kann jedoch diesen Beginn der Bildungsexpansion nicht mit dem der 60er Jahre vergleichen, da man sich nun nicht mehr nur auf die Erlernung von Fähigkeiten (bedingt durch die immer kompliziertere Technik) beschränkte, sondern nun vor allem die Erweiterung des geistigen Horizonts anstrebte.

Kurzer Auszug aus der Entwicklung des Besuchs der österreichischen Hochschulen:

Studienjahr

(WS)

Zahl der Studierenden überhaupt

davon an den Universitäten

 

insgesamt

männlich

weiblich

zusammen

männlich

weiblich

1904/05

15055

14513

542

10565

10029

536

1920/21

23809

20829

2980

15482

13372

2110

1930/31

26220

21490

4730

16911

13202

3709

1940/41

10130

7686

2444

7304

5196

2108

1950/51

24793

19480

5313

14690

10678

4012

1960/61

40815

31167

9648

23134

15759

7375

1970/71

57297

42556

14741

35960

24034

11926

- Das Wintersemester 1904/05 erwähnte ich deshalb, weil es in dieser Statistik das 1. Semester war, in dem weibliche Studierende erwähnt wurden.

- Wenn man die %uelle Steigerung von 1920 - 1970 errechnet, dann kommt man auf einen Anstieg der weibl. Studierenden von ca. 500 %, während die Steigerung bei den männl. Studenten nur ca. 200 % betrug!


2.2.2 Der Wertewandel:


Ein besonders guter Nährboden für die Entstehung von Protesten ist sicherlich die Zeit, in der ein Wertewandel statt findet. Nun, besonders erkenntlich ist der Wertewandel in der Familie der 60er Jahre. Grundsätzlich kann die Geschichte der Familie der Moderne nämlich in 2 Perioden eingeteilt werden:

1.) Vom 19. Jahrhundert bis ungefähr 1960 herrschte folgendes Idealbild der Familie vor: Die Liebe innerhalb der Ehe, eine strikte Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau und die aufmerksame Erziehung der Kinder wurden kaum in Frage gestellt. Es galt in allen sozialen Schichten als eine Selbstverständlichkeit, daß der Ehemann die Familie versorgte, und die Ehefrau den Haushalt führte.

2.) Mit Beginn der 60er kam es zu einer Veränderung in der Familienkonstellation. Aus der nun folgenden Charakterisierung der Veränderungsprozesse, welche innerhalb der Familie stattgefunden haben, geht der Wertewandel meines Erachtens sehr gut hervor:

3.) Verringerung der Zahl von Eheschließungen und Wiederverheiratungen, Zunahme von "Ehen" ohne Trauschein

4.) Anstieg von Scheidungen und Trennungen

5.) Anstieg von Einelternfamilien und Sukzessivfamilien

6.) Abnahme der Geburtenzahl

7.) Zunahme unehelicher Geburten

8.) Zunahme der Berufstätigkeit der Frauen, besonders der Mütter, und damit verbunden der Anstieg der Zahl von Paaren, in denen beide Partner einen Beruf ausüben

Man kann erkennen, daß der Wert der individuellen Autonomie zugenommen hat. Nicht länger mehr gibt man sich damit zufrieden in vorgefertige, soziale Rollenmuster zu schlüpfen. Dies kommt dadurch zum Ausdruck, daß die Institution Ehe und die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern abgelehnt werden. Die Forderung nach persönlicher Autonomie - auch innerhalb des Familienlebens - wird laut. Was den Frauen die Erfüllung des Wunsches nach persönlicher Freiheit erleichterte, war die Berufstätigkeit. Durch das Nachgehen eines Berufes waren die Frauen nicht mehr so sehr von den Männern abhängig.
Ein weiterer Bereich, in dem ein Wertewandel stattgefunden hat, war der der Sexualität. Die 60er Jahre werden ja generell als eine Periode der sexuellen Revolution gesehen. Das Ausleben der sexuellen Freiheit bekam einen hohen Stellenwert, was sicherlich auch dadurch unterstützt wurde, daß in dieser Zeit die Pille auf den Markt kam. Der große Sprung im Wandel der Einstellung zur Körperlichkeit und zur Sexualität fand irgendwann in der Phase nach dem 2. Weltkrieg statt. - Nämlich genau zu dem Zeitpunkt, als die Töchter erklärten: "Ich will nicht so werden wie meine Mutter" und die Mütter selbst sagten: "Ich wollte meine Tochter nicht so erziehen, wie ich erzogen worden bin". Tabus waren gefallen, die Rede ist offener geworden und man begann die "Neue Natürlichkeit" intensiv und bewußt zu leben. Daß bei dieser neuen körperbewußten Lebensweise den Frauen der Abtreibungsparagraph ein Dorn im Auge war, ist nur allzu verständlich. - Man wollte das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper. Dieser Wandel drückte sich auch in der schon weiter oben angesprochenen radikal-feministischen Richtung der Frauenbewegungen aus, deren inhaltliche Zielsetzungen sicherlich unter anderem auch ein Resultat dieses Wertewandels war.


2.2.3 Frauen und der Zusammenhang mit anderen revolutionären Bewegungen der 60er Jahre:


Die 60er Jahre waren allgemein ein sehr bewegtes Jahrzehnt. Sie waren in allen Ländern gekennzeichnet von den Kämpfen dreier in Verbindung stehender Gruppen: den Schwarzen, den Studenten und den Jugendlichen. Die Kämpfe dieser Zeit waren internationaler Art, da der Auslöser für diese Kämpfe die intensive Auseinandersetzung mit dem Frieden in der Welt - Algerien, Cuba, Vietnam! - war. Diese 3 vorhin erwähnten Gruppen standen in Verbindung durch ihre Unterdrückung. Jede der Gruppen protestierte in der Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation. Nun, dieses Bedürfnis sich gegen die spezifische Unterdrückung wehren zu müssen, hatten auch die Frauen. Sie waren vielleicht die internationalste der verschiedenen politischen Gruppen, da ihre Unterdrückung überall und in einer sehr offensichtlichen Art und Weise statt fand.

Die Frauen konnten sich mit den 3 revolutionären Gruppen der 60er identifizieren:

Frauen und Schwarze

Ihnen war die soziale und ökonomische Armut gemeinsam.

Frauen und Studenten

Hier besteht die Verbindung durch die gemeinsam erfahrene ideologische Manipulation.

Frauen und Jugendliche

Diese Gruppen protestierten beide gegen die Unterdrückung und Ausbeutung der Sexualität in der Gesellschaft und gegen die Verweigerung der Freiheit, der Selbstverwirklichung. Diese Bewegungen waren aber eher schlecht organisiert und wiesen kaum Führungsstrukturen auf. Daher war ihr Erfolg auch wesentlich vom politischen Engagement der Mitglieder abhängig.
Die Frauen - da sie sich mit der Unterdrückung jeder einzelne Gruppe identifizieren konnten- kämpften mit ihnen gemeinsam. Bald jedoch mußten sie feststellen, daß sie zwar gerne als Mitkämpferinnen gesehen waren, immerhin verstärkten sie ja die "Front", daß jedoch ihre persönlichen Ziele nicht wirklich mitverfochten wurden. Auch hatten die Frauen eher wenig Einfluß auf die Mitgestaltung, Art und Organisation der Proteste, da ihnen eher die "Schreibtischaufgaben" zukamen. Sie erkannten, daß nur sie selbst am besten ihre Zielsetzungen vertreten konnten, es kam zur Abspaltung von den diversen revolutionären Bewegungen, und es bildeten sich Frauengruppen.

 

2.3 Resumee:


Der 2. Teil dieser Arbeit stellt also den Versuch dar, das Phänomen der grenzenüberschreitenden Frauenbewegungen der 60er Jahre durch den gemeinsamen kulturell-politischen Hintergrund dieses Jahrzehnts zu erklären. Ausgangspunkt meiner Untersuchung bildeten die Bereiche: Bildungsexpansion, Wertewandel und der Zusammenhang zwischen den Frauen und anderen revolutionären Bewegungen dieser Zeit. Drei Bereiche, in denen es zu dieser Zeit zu einem Wandel, oder zu Bewegungen kam, die die Bewußtwerdung von Mißständen forcierten:

Bildung

Wer gebildet ist, macht sich schneller Gedanken über das WARUM einzelner Gegebenheiten. Man beginnt einzelne Mißstände tatsächlich zu erkennen, sie nicht mehr zu akzeptieren und gegen sie zu protestieren. Indem in den 60er Jahren immer mehr Frauen Zugang zur Bildung bekamen trat genau dieser Schritt ein.

Wertewandel

Der Wandel im Bereich der Familie und der Sexualität hatte ziemlich großen Einfluß auf die Veränderung des Verhaltens der Frauen. Frauen lernten ihr Geschlecht zu akzeptieren, ja zu lieben und wurden dadurch selbstbewußter. Dieses neue Selbstbewußtsein wirkte sich darauf aus, daß sie begannen aus den vorgefertigten Rollenbildern auszubrechen und ihre untergeordnete Position nicht mehr akzeptierten.

Frauen und der Zusammenhang zwischen anderen rev. Bewegungen der 60er Jahre

Aus dem gemeinsamen Kampf mit drei verschiedenen revolutionären Bewegungen der 60er Jahre gegen ihre Unterdrückung, zogen die Frauen die Lehre, daß sie alleine - ohne Männer - ihre Ziele besser verfechten konnten.

 

3. Schluß:


Zu Beginn dieser Arbeit stellte ich mir die Aufgabenstellung, eine Erklärung/Begründung für das grenzenüberschreitende Phänomen der Frauenbewegungen der 60er Jahre zu suchen. - Warum fanden diese Bewegungen in den unterschiedlichsten Ländern zu ungefähr der selben Zeit statt? Ich stellte in meiner Arbeit zwei Erklärungsversuche vor:

1. These:
Dieses internationale Phänomen läßt sich durch die geschichtliche Entwicklung der Frauenbewegungen erklären.

2. These:
Der kulturell-politische Hintergrund der 60er Jahre war ein guter Nährboden für diese neue Welle der Frauenbewegungen.

Sind diese Erklärungsversuche berechtigt? Ich glaube sehr wohl, daß diese beiden Begründungen ihre Berechtigung haben. Man muß jedoch unterscheiden, welche Art von Einfluß diese beiden Erklärungsmodelle auf die Frauenbewegungen der 60er Jahre hatten.

Die geschichtliche Betrachtung

Ich stellte die Geschichte der Frauenbewegungen als einen Reifungsprozeß dar. Weiters kam ich zu dem Schluß, daß man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hatte. Somit läßt sich dadurch die inhaltliche und organisatorische Ausrichtung der Neuen Frauenbewegungen erklären. Nicht wirklich jedoch kann man durch diesen historischen Reifungsprozeß die Tatsache erklären, daß die Welle der Bewegungen Ende der 60er Jahre einsetzte.

Der kulturell-politische Hintergrund

Der kulturelle Hintergrund bietet jedoch sehr wohl - im Gegensatz zum ersten Erklärungsmodell - eine Erklärung für den Zeitpunkt des Entstehens der Proteste. Die Veränderungen im kulturellen Bereich, die es in den 60er Jahren gab, waren am Ende diese Jahrzehnts ein Auslöser für Proteste, welche eine Veränderung der Gesellschaft zum Ziel hatten.

 

 

Bibliographie:



Autonome Frauenredaktion (Hg.): Frauenbewegungen der Welt. Bd. 1. Westeuropa. Hamburg 1988. (Argument)

De Singly, F.: Die Familie der Moderne. Eine soziologische Einführung. Baden 1995. (édition discours, Bd. 3)

Elefanten Press/Becker, B. (Hgg.): Frauen in den 60er Jahren. Unbekannte Wesen. Berlin 1987.

Lerner, G.: Frauen finden ihre Vergangenheit. Grundlagen der Frauengeschichte. Frankfurt 1995.

Linnhoff, U.: Die neue Frauenbewegung. USA - Europa seit 1968. Köln 1974.

Mitchell, J.: Frauenbewegung - Frauenbefreiung. Münster 1978.

Müller, U./Schmidt-Waldherr, H. (Hgg.): FrauenSozialKunde. Wandel und Differenzierung von Lebensformen und Bewußtsein. Bielefeld 1989.

Noell, E./Neumann, E. P. (Hgg.): Jahrbuch der öffentlichen Meinung. 1968 - 1973. Allensbach 1974.

Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hg.): Österreichische Hochschulstatistik. Studienjahr 1974/75. Wien 1977. (Beiträge zur österreichischen Statistik, 462. Heft)

Pinl, C.: Das Arbeitnehmerpatriarchat. Die Frauenpolitik der Gewerkschaften. Köln 1977.

Schmerl, Ch. (Hg.): Frauen der Werbung. Aufklärung über Fabeltiere. München 1991. (Frauenoffensive)

 


 

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